Wunsiedel im Fichtelgebirge
Haustiere

Oberfranken: Zeitungsausträgerin rettet in Fenster eingeklemmte Katze

Katzen sollten niemals allein gelassen werden, wenn in der Wohnung Fenster zum Lüften gekippt sind. Der schmale Spalt kann für die Tiere zur gefährlichen Falle werden - wie ein aktueller Fall aus dem oberfränkischen Wunsiedel zeigt.
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Bei dem Versuch durch ein geöffnetes Fenster zu klettern, können sich Katzen schlimm verletzten.   In Wunsiedel ist solch ein Szenario gerade noch einmal gut ausgegangen - dank einer aufmerksamen Zeitungsausträgerin. Foto: Silvia Marks/dpa
Bei dem Versuch durch ein geöffnetes Fenster zu klettern, können sich Katzen schlimm verletzten. In Wunsiedel ist solch ein Szenario gerade noch einmal gut ausgegangen - dank einer aufmerksamen Zeitungsausträgerin. Foto: Silvia Marks/dpa

Zeitungsausträgerin rettet in Fenster eingeklemmte Katze in Wunsiedel: Eine Zeitungsausträgerin hat im oberfränkischen Wunsiedel eine verletzte Katze aus einem gekippten Fenster befreit.

Die Frau hatte am Dienstagmorgen in der Dr.-Friedrich-Hess Straße bemerkt, dass sich das Tier nicht aus eigener Kraft aus seiner Not retten konnte, wie die Polizei mitteilte. Die Katze hatte versucht, durch den Fensterspalt nach draußen zu gelangen, und sich dabei eingeklemmt.

Die Frau habe das Tier von außen aus dem Fensterspalt genommen und zur Polizei gebracht, erklärte ein Beamter.

Mitarbeiter eines Tierheims brachten die an den Hinterbeinen verletzte Katze dann zu einem Tierarzt. Die Besitzerin war während des Vorfalls nicht in der Wohnung und wurde anschließend informiert.

Fenster zum Lüften gekippt: Katze niemals allein lassen

In diesem Zusammenhang sollten Katzenhalter unbedingt beachten, ihre Tiere niemals allein zu lassen, wenn das Fenster gekippt ist. Denn sonst kann der schmale Spalt für die Tiere zur Falle werden, warnt die Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" (Ausgabe 6/2019).

Oft gelangen Katzen nämlich nicht ganz nach draußen - die Hüfte bleibt im Spalt stecken, wie im oben geschilderten Fall aus Wunsiedel. Und dann rutschen die Tiere, teils durch panische Befreiungsversuche, immer weiter nach unten. Quetschungen, Knochenbrüche und Organschäden können die Folge sein.

Halter sollten befreite Tiere immer zum Tierarzt bringen. Und am besten nur lüften, wenn die Tür zu und die Katze in einem anderen Raum ist.

Was Tierhalter bei einer Flugreise beachten sollten, sehen Sie im Video.

ak/dpa

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