Selb
Tierhasser

Welpe mit Messer bedroht, nur weil er bellte: Hundehasser in Oberfranken

In Oberfranken war offenbar ein Tierhasser unterwegs: Ein unbekannter bedrohte einen jungen Welpen mit dem Messer.
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Dieser junge Schäferhund wurde am Freitag attackiert: Im oberfränkischen Selb hielt ein Unbekannter dem Welpen ein Messer vor. Foto: Fricke / News 5
Dieser junge Schäferhund wurde am Freitag attackiert: Im oberfränkischen Selb hielt ein Unbekannter dem Welpen ein Messer vor. Foto: Fricke / News 5
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Als ein Mann in der Reutbergsiedlung im oberfränkischen Selb im Kreis Wunsidel am Freitagnachmittag an einem Grundstück vorbei ging, wurde er dabei von einem jungen Welpen angebellt. Das berichtet die Polizeiinspektion Marktredwitz.

Mann zieht Messer aus Hosentasche

Der Mann, dessen Kleidung an einen Angler erinnerte, zog daraufhin ein Messer aus der Hosentasche und hielt es dem Hund entgegen. Immer wieder werden Hunde in Franken Opfer von Hundehassern. In Unterfranken musste ein Hund mit zerschnittenem Magen qualvoll sterben. Dies sah der erschrockene Besitzer des Schäferhundes und verständigte die Polizei, während der Mann flüchtete. Ein Schaden ist nicht entstanden.

Polizei sind die Hände gebunden

Da das Strafrecht lediglich Bedrohung gegen Mensch beinhaltet, nicht aber gegen Tiere, kann die Polizei hier nichts machen. Das bestätigte die Polizeiinspektion Marktredwitz auf Anfrage von inFranken.de. Ein Hund ist rechtlich eine Sache. Außerdem lag keine konkrete Bedrohnung vor: Das bloße Vorhalten eines Messer reiche da nicht aus. Außerdem handelte es sich bei dem Messer laut Polizei um ein legales Taschenmesser.

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