Selb
Körperverletzung

Kreis Wunsiedel: Frau verkauft "falschen" Hund - Streit mit Käufer eskaliert

In Selb verkaufte eine Hundehalterin einen weißen Dackel-Spitz-Mischling. Einen Tag später stellte sie jedoch fest, dass sie den falschen Hund verkauft hatte. Im Streit verletzte sie den Käufer.
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Eine Hunde-Verkäuferin verwechselt ihre Dackel und will ihn später zurück. Im Streit wird sie handgreiflich. Symbolfoto: Wolfgang Thieme/dpa
Eine Hunde-Verkäuferin verwechselt ihre Dackel und will ihn später zurück. Im Streit wird sie handgreiflich. Symbolfoto: Wolfgang Thieme/dpa

Am Sonntag (26. Mai 2019) hat eine 29-jährige Frau aus Selb einen weißen Dackel-Spitz-Mischling an einen 21-jährigen Mann verkauft, der ebenfalls aus Selb stammt. Einen Tag nach der Kaufabwicklung, die mit Kaufvertrag und Papieren dokumentiert wurde, wollte die Verkäuferin allerdings den Hund wieder zurückhaben, teilte die Polizei mit. Grund dafür, sei ihr Kind gewesen, das den Hund behalten wollte, außerdem hätte sie den falschen Hund verkauft. Sie habe noch einen weiteren Hund dieser Rasse, der dem Verkauften sehr ähnlich sehe. Dieser wäre für den Käufer bestimmt gewesen.

Streit um Hund eskaliert

Da der Käufer aber nicht bereit war, den Hund wieder zurückzugeben, entwickelte sich ein Streit zwischen den beiden Vertragspartnern. Infolgedessen kratzte die Frau den 21-Jährigen am Ellbogen und an der Brust und zerriss sein T-Shirt dabei. Der Hund blieb dennoch bei seinem Käufer. Die Selberin muss sich nun wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung aufgrund des circa 20 Euro teurem T-Shirts verantworten. Eine entsprechende Anzeige wurde von Beamten der Polizei Marktredwitz aufgenommen.

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