Würzburg

Unglück im Main: 30-jähriger Familienvater identifiziert - Polizei mit neuen Details

Der junge Familienvater wurde seit Dezember vermisst. Am 7. Januar wurde eine Leiche aus dem Main geborgen. Jetzt ist es traurige Gewissheit: Bei dem gefundenen Toten handelt es sich um eben jenen Familienvater, einen 30-jährigen Würzburger. Die Polizei hat neue Erkenntnisse.
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Ein Mitarbeiter des Wasser- und Schifffartamtes  hat am Dienstagvormittag eine Leiche im Main gefunden. Der Leichnam wurde mittlerweile zweifelsfrei identifiziert. Foto: News5/Höfig
Ein Mitarbeiter des Wasser- und Schifffartamtes hat am Dienstagvormittag eine Leiche im Main gefunden. Der Leichnam wurde mittlerweile zweifelsfrei identifiziert. Foto: News5/Höfig
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Update: 15.1.2020, 15.03 Uhr

Nun steht die traurige Nachricht fest. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich bei der am 7. Januar im Main bei Erlabrunn geborgenen Leiche zweifelsfrei um einen 30-jährigen Würzburger. Weiterhin gebe es keine Hinweise auf eine Straftat.

Laut Obduktionsbericht muss davon ausgegangen werden, so die Polizei, dass der Mann ertrunken ist. Hinweise auf Gewalteinwirkung oder Fremdverschulden hätte die Untersuchung nicht ergeben.

Nachdem der Mann am frühen Morgen des 8. Dezember noch mit seiner Frau telefoniert hatte, jedoch nicht zu Hause ankam, startete die Polizei eine umfangreiche Suchaktion im Bereich des Mains. Dort hatte man den Geldbeutel des Vermissten gefunden.

Am 7. Januar hatte ein Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes den Toten einige hundert Meter vor der Schleuse Erlabrunn entdeckt.

Erstmeldung: 8.1.2020, 15.55 Uhr

Es ist wohl das tragische Ende einer Vermisstensuche: Am Dienstagvormittag (7. Januar 2020) hat ein Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes eine tote Person im Main bei Thüngersheim (Landkreis Würzburg) entdeckt. Es deutet vieles darauf hin, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen seit Dezember aus Würzburg vermissten Mann handelt.

Der Familienvater war nach einem Discobesuch am 8. Dezember 2019 verschwunden. Laut Polizei telefonierte der 30-Jährige zuletzt gegen 5.30 Uhr mit seiner Ehefrau und sagte ihr, dass es sich jetzt von der Diskothek "Das Boot" auf den Heimweg machen werde. Dort kam er jedoch nie an.

Einige Stunden später wurde zwischen der Alten Mainbrücke und dem Alten Kranen der Geldbeutel des Vermissten mit dem kompletten Inhalt gefunden. Mit einem Großaufgebot wurde damals der Main abgesucht - allerdings erfolglos.

Stürzte der Mann beim Fotografieren in den Main?

Die Polizei geht von einem tragischen Unfall aus. Der leitende Oberkommisar gab gegenüber der Deutschen Presse-Agentur an, dass der Vermisste leidenschaftlicher Fotograf war. Vermutlich habe der 30-Jährige versucht, ein Foto zu knipsen, und sei dabei in den Main gestürzt.

Eine Obduktion des Leichnams steht noch aus. Die Staatsanwaltschaft hat diese beantragt. Erst danach ist sicher, um wen es sich bei dem Toten handelt.

Landkreis Würzburg: Leiche im Main gefunden - Vermisster Familienvater ist wohl tot

Ein Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes entdeckte am Dienstag (7. Januar 2020) gegen 11:00 Uhr die tote Person rund 200 bis 300 Meter vor der Schleuse Erlabrunn. Mit einem Boot des Wasser- und Schifffahrtsamtes konnte der Leichnam aus dem Wasser geborgen und an Land gebracht werden.

Die genauen Umstände, die zum Tod des Mannes geführt haben, sind nun Gegenstand der Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Würzburg geführt werden. Hinweise, dass eine Straftat in Zusammenhang mit dem Tod des Mannes stehen könnte, liegen bislang nicht vor.

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