Würzburg
Kohlenmonoxid

Kohlenmonoxid durchflutet Wohnung in Unterfranken

Im Würzburger Stadtteil Grombühl ist am Montag (3. Juni) in einer Wohnung eine gefährlicher Kohlenmonoxidkonzentration festgestellt worden. Feuerwehr, Rettungsdienst und die Polizei sind zum Einsatz gekommen.
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In Grombühl (Würzburg) sind am Montag in einer Wohnung gefährliche Werte an Kohlenmonoxid gemessen worden. Die Feuerwehr rückte an. Symbolfoto: Ronald Rinklef
In Grombühl (Würzburg) sind am Montag in einer Wohnung gefährliche Werte an Kohlenmonoxid gemessen worden. Die Feuerwehr rückte an. Symbolfoto: Ronald Rinklef

Bei einem Einsatz des Rettungsdienstes in der Steinheilstraße im Würzburger Stadtteil Grombühl ist am Montagnachmittag (3. Juni 2019) eine gefährliche Kohlenmonoxidkonzentration festgestellt worden, woraufhin die Feuerwehr angerückt ist.

In einer Wohnung in Grombühl (Würzburg) wurden erhöhte Kohlenmonoxid-Werte festgestellt

Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, war die betroffene Wohnung bereits geräumt worden. Mehrere Bewohner der anderen Wohnungen und eine Katze wurden durch Einsatzkräfte in Sicherheit gebracht.

Anschließend erfolgten im Gebäude umfangreiche Messungen, um die Ursache für die erhöhten Werte zu ermitteln. Alle betroffenen Bereiche wurden belüftet und fortwährend kontrolliert. Aus Sicherheitsgründen wurden anschließend Teile der Gasinstallation außer Betrieb genommen.

Ein Mensch wurde vom Rettungsdienst in ein nahe gelegenes Krankenhaus eingeliefert. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz.

Kohlenmonoxid führt zu Bewusstlosigkeit

Kohlenmonoxid ist ein geruch- und farbloses Gas, dass bei unvollständigen Verbrennungen entsteht. Unfälle passieren häufig bei Defekten an Gasthermen, Kaminen oder deren Entlüftungsrohren und wenn verbotenerweise in der Wohnung gegrillt wird. Personen die zuviel Kohlenmonoxid eingeatmet haben, trüben ein und werden anschließend bewusstlos.

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