Kist
Unfall

A3 bei Kist: Sattelzug fährt auf Stauende - 24 Tonnen Zinkbarren blockieren Fahrbahn

Auf der A3 Richtung Nürnberg ist es am Dienstagabend zwischen den Anschlussstellen Kist und Würzburg-Heidingsfeld zu einem Lkw-Unfall gekommen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Ein Auffahrunfall mit zwei Lkws ereignete sich am Dienstagabend auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Kist und Würzburg-Heidingsfeld. Fotos: NEWS5 / Höfig
Ein Auffahrunfall mit zwei Lkws ereignete sich am Dienstagabend auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Kist und Würzburg-Heidingsfeld. Fotos: NEWS5 / Höfig
+1 Bild
Ein Auffahrunfall mit zwei Lkw ereignete sich am Dienstagabend auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Kist und Würzburg-Heidingsfeld, wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilte.

Hierbei wurde ein Fahrer leicht verletzt und verlor seine Ladung. Insgesamt 24 Tonnen Zinkbarren hätten sich über 30 Meter auf der Fahrbahn verteilt, teilte die Polizei mit. Die A3 in Richtung Nürnberg wurde für knapp zwei Stunden gesperrt, erst in der Nacht wurde sie wieder komplett freigegeben.
Gegen 18.20 Uhr fuhr nach derzeitigen Erkenntnissen ein 35-jähriger Sattelzug-Fahrer am Stauende zwischen den Anschlussstellen Kist und Würzburg-Heidingsfeld auf einen Lkw mit Anhänger auf, der auf dem rechten Fahrstreifen stand.


Fahrer eingeklemmt

Der 35-Jährige war kurzzeitig eingeklemmt, konnte aber mit Hilfe der Einsatzkräfte schnell aus dem Führerhaus des stark beschädigten 40-Tonnen-Zuges befreit werden. Der Mann erlitt nur leichte Verletzungen, wurde aber nach medizinischer Erstversorgung dennoch durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Durch den Zusammenstoß löste sich die Sicherung der Ladung in einem der beiden Lastwagen. 24 Tonnen Zinkbarren verteilten sich über 30 Meter auf der Fahrbahn.


Vollsperrung bis 20 Uhr

Die Fahrbahndecke wurde hierdurch leicht in Mitleidenschaft gezogen und die Strecke in Richtung Nürnberg musste für die Unfallaufnahme und Beseitigung der Platten bis 20 Uhr vollständig gesperrt werden.

Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt, der Anhänger seines Fahrzeugs wurde jedoch stark beschädigt. Der Gesamtsachschaden befindet sich im oberen fünfstelligen Bereich.

Am Unfallort waren die örtlichen Feuerwehren sowie der Rettungsdienst im Einsatz. Die Unfallermittlungen werden von der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried geführt.


Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.