Würzburg
Unglück

Würzburg: 18-Jähriger stürzt von Festungsmauer 10 Meter in die Tiefe - lebensgefährlich verletzt

Ein 18 Jahre alter Mann ist in Würzburg von der Festungsmauer rund 10 Meter in die Tiefe gestürzt. Der junge Mann wurde lebensgefährlich verletzt. Offenbar wollte er von der Festungsmauer aus Bilder mit seinem Smartphone machen.
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Mit einem Bier genießen eine Frau und Mann von der Festungsmauer in Würzburg (Unterfranken) den Blick zur blauen Stunde über die Stadt.  Am Samstagabend ist hier ein 18-Jähriger zehn Meter in die Tiefe gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Foto: Daniel Karmann/dpa
Mit einem Bier genießen eine Frau und Mann von der Festungsmauer in Würzburg (Unterfranken) den Blick zur blauen Stunde über die Stadt. Am Samstagabend ist hier ein 18-Jähriger zehn Meter in die Tiefe gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Foto: Daniel Karmann/dpa

Festung Würzburg: 18-Jähriger stürzt in die Tiefe: Ein 18 Jahre alter Mann ist am späten Samstagabend von der Mauer der Würzburger Festung rund 10 Meter in die Tiefe gestürzt. Der junge Mann zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Die Kripo Würzburg ermittelt.

Etwa gegen 23 Uhr ging am Samstagabend bei der Rettungsleitstelle die Mitteilung über eine Person ein, die soeben von der Festungsmauer in die Tiefe gestürzt sei. Unmittelbar begaben sich mehrere Streifen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt und ein Notarzt an den Fuße der Festung, meldet die Polizei am Morgen des Pfingstsonntags.

Der 18-Jährige konnte durch die Einsatzkräfte etwa 10 Meter unterhalb der Festung aufgefunden werden und wurde umgehend medizinisch versorgt. Im Anschluss musste er mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Zeugen bestätigen: 18-Jähriger stand auf Mauer, um Bilder mit seinem Smartphone zu machen

Eine weitere Streife begab sich an die vermeintliche Absturzstelle an der Festungsmauer und versuchte den genauen Hergang aufzuklären. Mehrere Zeugen bestätigten unabhängig voneinander, dass sich der Geschädigte zu Fuß auf der Mauer befand, um mit seinem Smartphone Bilder zu machen. Hierbei sei er aus Unachtsamkeit abgerutscht und in die Tiefe gestürzt.

Freunde des Verunglückten alarmieren Rettungskräfte

Die Freunde des Heranwachsenden kamen, ebenso wie die Zeugen des Vorfalls, von der Festungsmauer aus nicht zu dem Verletzten heran und setzten daraufhin umgehend einen Notruf ab. Zufällig anwesende Spaziergänger, welche den Sturz beobachtet haben, kümmerten sich bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte um den jungen Mann.

Erst Anfang Juni war es im oberfränkischen Hof zu einer lebensgefährlichen Aktion zweier Mädchen gekommen, die am Hauptbahnhof auf die Bahngleise gingen, um Selfies von sich zu machen.

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