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Polizei-Azubi

Unterfranken: Trauerfeier für erschossenen Polizei-Azubi - 750 Menschen bei Beisetzung

Trauer in Unterfranken: Am Dienstag wurde der erschossene Polizei-Azubi in Bergrheinfeld beisetzt. Hunderte Menschen kamen zur Trauerfeier.
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Am Dienstag fand im unterfränkischen Bergrheinfeld die Trauerfeier für den verstorbenen 20-Jährigen statt. Symbolbild: Pawel Kula/dpa
Am Dienstag fand im unterfränkischen Bergrheinfeld die Trauerfeier für den verstorbenen 20-Jährigen statt. Symbolbild: Pawel Kula/dpa

Trauerfeier des erschossenen Polizei-Azubis in Unterfranken: Der von einem Mitschüler mutmaßlich versehentlich erschossene Polizeischülerist am Dienstag (12. März 2019) in seinem Heimatort Bergrheinfeld (Landkreis Schweinfurt) bestattet worden. Zur Trauerfeier und Urnenbeisetzung kamen laut Polizei rund 750 Menschen. Familienangehörige, Freunde, Kollegen und Kameraden von Sportverein und Feuerwehr nahmen Abschied. Auch Polizeifunktionäre und Staatssekretär Gerhard Eck (CSU) waren anwesend. Zudem hielt ein Polizeimitschüler des Getöteten eine Trauerrede.

Bergrheinfeld: 750 Menschen trauern um 20-Jährigen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) betonte anlässlich einer ebenfalls am Dienstag stattfindenden bundesweiten Konferenz der evangelischen Polizeipfarrer in Ainring (Landkreis Berchtesgadener Land) den "sehr hohen Stellenwert" der Polizeiseelsorge. Trauriges aktuelles Beispiel sei der schreckliche Vorfall in Würzburg. "Bei diesem tragischen Ereignis war die Unterstützung von herausragender Bedeutung", sagte Herrmann. Laut Ministerium hatten sich zwei Polizeiseelsorger noch in der Nacht um die Eltern der beiden beteiligten Kollegen gekümmert.

Polizei-Azubi erschoss Kollegen in Würzburg

Der 20-jährige Polizeibeamte war am Abend des 28. Februar in der Unterkunft der Bereitschaftspolizei Würzburg von einem Schuss aus der Waffe eines 19-jährigen Mitschülers getroffen worden. Er starb kurz darauf im Krankenhaus. Unter welchen Umständen genau sich der Schuss löste, ermittelt die Staatsanwaltschaft weiter. Nach Angaben des bayerischen Innenministeriums kommt es bei der Bereitschaftspolizei bis zu sieben Mal pro Jahr zu unbeabsichtigten Schüssen.

Lesen Sie zusätzlich auf inFranken.de: Polizei-Azubi in Würzburg erschossen - wurde die Dienstpflicht vernachlässigt?

 



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