Würzburg
Streik

Tarifstreit: Auch in Franken wird gestreikt

Die Gewerkschaft Verdi will im Tarifstreit im öffentlichen Dienst weitere Stadtverwaltungen lahmlegen. Auch Franken ist vom Streik betroffen.
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Die Gewerkschaft Verdi will im Tarifstreit im öffentlichen Dienst weitere Stadtverwaltungen lahmlegen.  Auch Franken ist betroffen. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa
Die Gewerkschaft Verdi will im Tarifstreit im öffentlichen Dienst weitere Stadtverwaltungen lahmlegen. Auch Franken ist betroffen. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa
Abgesagte OP-Termine, Geduldsspiel an den Schaltern von Sparkassen und Einschränkungen in der Schifffahrt: Vor allem die Menschen in Unterfranken bekommen am Mittwoch die Warnstreiks im öffentlichen Dienst zu spüren. Die Gewerkschaft Verdi hatte in dem Tarifkonflikt dazu aufgerufen.

In Würzburg streiken unter anderem Mitarbeiter des Mainfranken Theaters, des Gartenamts und der Stadtwerke. Dennoch sei die Wärme-, Strom und Wasserversorgung gesichert, sagte ein Verdi-Sprecher. Auch die Busse und Straßenbahnen sollten in Würzburg wie gewohnt fahren. Sparkassen-Kunden hingegen müssten mit längeren Wartezeiten rechnen, einige Filialen könnten wohl ganz geschlossen bleiben.

Auch in der Schifffahrt auf dem Main wird sich der Streik nach Einschätzung von Verdi bemerkbar machen: In Schweinfurt wollten Schleusenwärter ihre Arbeit niederlegen. In Bamberg sollten auch Krankenhäuser von den Streiks betroffen sein. Dort könne es sein, dass geplante Operationen abgesagt werden, so die Gewerkschaft.

Am Dienstag waren unter anderem bereits in Augsburg und Regensburg Kindertagesstätten, Müllabfuhr und Ämter bestreikt worden. Verdi fordert für die bundesweit rund 2,3 Millionen Beschäftigten in den Kommunen und beim Bund sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro im Monat.

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