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Giebelstadt
Gewalt

Streit eskaliert: Randalierer tritt Polizisten dienstunfähig

Ein Betrunkener randalierte in einem Lokal in Giebelstadt und griff die herbeigerufenen Polizeibeamten an. Ein Polizist wurde verletzt und musste seinen Nachtdienst abbrechen.
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Ein Mann hat in  Giebelstadt Polizisten angegriffen und verletzt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Symbolfoto: Bits and Splits/Adobe Stock
Ein Mann hat in Giebelstadt Polizisten angegriffen und verletzt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Symbolfoto: Bits and Splits/Adobe Stock

Am Samstagabend kam es zu einer Streitigkeit vor einem Lokal in Giebelstadt in der Würzburger Straße. Ein augenscheinlich betrunkener 34-Jähriger wollte sich Zutritt zu einer geschlossenen Gesellschaft verschaffen. Als ihm dies verwehrt wurde, fing er an Essen umherzuwerfen, weshalb die Polizei verständigt wurde.

Gegenüber den eingesetzten Beamten verhielt sich der Mann nicht kooperativ und reagierte zunächst nicht auf Ansprache. Während die Beamten die Personalien feststellten, holte der Mann unvermittelt aus und setzte zum Schlag gegen einen der Beamten an. Daraufhin wurde er festgenommen und in den Streifenwagen verbracht. Hierbei trat er einem weiteren Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land, welcher zur Unterstützung am Einsatzort war, mit dem Knie an den Kopf. Der Beamte erlitt hierbei eine Prellung und Schwellung und musste nach kurzer Behandlung in einer Klinik seinen Nachtdienst abbrechen. Im weiteren Verlauf wurden die Beamten noch beleidigt und bedroht.

Aufgrund seiner hohen Alkoholisierung von 2,32 Promille und seines Verhaltens wurde der Mann in Gewahrsam genommen und ausgenüchtert. Im Zuge des gegen ihn eingeleiteten Strafverfahrens unter anderem wegen Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand, Körperverletzung und Beleidigung wurde zudem noch eine Blutentnahme durchgeführt.

Am Samstag hat eine Frau Polizisten in einer Notaufnahme in Nürnberg angegriffen. Die Beamten mussten ausrücken, weil die 50-Jährige die Einrichtung nicht verlassen wollte. Grund dafür war die Diagnose für ihren Begleiter, die sie nicht akzeptieren wollte.