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Bayreuth
Basketball Bundesliga

Würzburg gegen Bayreuth: Kellerduell als Frankenderby

Nachdem sie im Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven endlich den Bann gebrochen und den ersten Sieg der Saison eingefahren haben, wollen die s.Oliver Baskets im ersten Frankenderby der Saison nachlegen: Am Samstag um 19.30 Uhr sind die Würzburger bei medi Bayreuth zu Gast.
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Am Samstag spielen die s.Oliver Baskets Würzburg gegen medi Bayreuth in der Oberfrankenhalle. Foto: Archiv
Am Samstag spielen die s.Oliver Baskets Würzburg gegen medi Bayreuth in der Oberfrankenhalle. Foto: Archiv
Vierzehn Spiele, drei Siege, viele knappe Niederlagen: Das ist die gemeinsame Bilanz der beiden Kontrahenten vor dem Aufeinandertreffen in der Bayreuther Oberfrankenhalle, in der übrigens fast auf den Tag genau vor 25 Jahren das erste Basketballspiel stattfand. Nach zwei Siegen aus den ersten drei Spielen mussten die oberfränkischen Gastgeber inzwischen vier Niederlagen in Folge hinnehmen. Mit einem Sieg könnten die s.Oliver Baskets in der Tabelle an den Bayreuthern vorbeiziehen.

"Der Tabellenplatz sagt nichts über die Qualität der Bayreuther aus, sie haben eine richtig gute Mannschaft mit starken Spielern auf allen Positionen. Sie haben bisher unter Wert abgeschnitten, es wird ein sehr schweres Spiel für uns", sagt s.Oliver Baskets Headcoach Marcel Schröder.

Die Bilanz spricht für sein Team: Von bisher vier Beko BBL- Begegnungen gegen Bayreuth haben die s.Oliver Baskets drei gewonnen, darunter beide Partien bei den Oberfranken. In der Saisonvorbereitung setzte es dort im Finale des "medi cup" gegen die Mannschaft von Headcoach Predrag Krunic allerdings eine deutliche 63:77-Niederlage.

Kyle Weems, Ronnie Burrell und Brian Qvale waren damals die besten Punktesammler der Bayreuther, das Trio führt auch nach sieben Spieltagen die team-interne Scorerliste an. Burrell gehört mit 16,1 Punkten und 6,9 Rebounds pro Spiel zu den besten Power Forwards der Liga, der 2,10 Meter lange Center Brian Qvale (13 Punkte / 6 Rebounds) steht ihm kaum nach. Kyle Weems überzeugt mit 12,4 Punkten und einer Dreierquote von 47 Prozent.

Neu dabei ist seit zwei Spielen der serbische Shooting Guard Sead Sehovic, der wie Burrell früher bereits unter Predrag Krunic in Oldenburg spielte. Der Ersatzmann für den verletzten Ex-Würzburger Bryan Bailey erzielte 23 Punkte in seinen ersten beiden Spielen.

Nach zwei von Verletzungen geprägten Jahren kann in dieser Saison auch Spielmacher Kevin Hamilton endlich zeigen, was er kann: Neben 9,7 Punkten und starken 6,3 Korbvorlagen (Platz drei hinter Jared Jordan aus Bonn und Richard Williams aus Vechta) ist er auch für 6,4 Rebounds pro Spiel gut - mit Abstand der Spitzenwert von allen Guards der Liga. Von der Bank kommen die Deutschen Nicolai Simon (8,1 Punkte) und Simon Schmitz sowie der erfahrene Beckham Wyrick.

Bei den s.Oliver Baskets fällt Center Jason Boone weiter mit einem Bänderriss im Knöchel aus.

Nach dem Frankenderby warten dann zwei schwere Heimspiele gegen Top-Teams auf die Würzburger: Während das TV-Spiel gegen Spitzenreiter FC Bayern München am 23. November bereits ausverkauft ist, gibt es für die Partie am 16. November (19 Uhr, s.Oliver Arena) gegen Ex-Basket Chris Kramer und die EWE Baskets Oldenburg noch Tickets im Online-Shop bei CTS Eventim und bei baller's planet in der Karmelitenstraße.

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