Würzburg
Unfalltote

So viele Menschen sind auf Unterfrankens Straßen ums Leben gekommen - Schwerpunkt im Kreis Kitzingen

Im Mai sind auf den Straßen im Freistaat weniger Menschen ums Leben gekommen als im Vormonat. In Unterfranken gab es 26 Todesopfer von Januar bis Mai 2018. Nur in Oberbayern und der Oberpfalz gab es mehr Tote.
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Auf den Straßen in Unterfranken gab es 26 Todesopfer von Januar bis Mai 2018. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa
Auf den Straßen in Unterfranken gab es 26 Todesopfer von Januar bis Mai 2018. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa
Auf den Straßen in Bayern sind im Mai 2018 weniger Menschen ums Leben gekommen als im Vorjahresmonat. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landesamtes für Statistik hervor. Dieses hat die vorläufigen Meldungen der Polizei analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass es im Mai 33 878 Unfälle und somit zehn Prozent weniger als im Mai 2017 (37 630) gab. Bei den Getöteten ging die Zahl um 26,8 Prozent von 56 auf 41 zurück. Die der Verletzten sank von 7086 auf 6022, was einem Minus von 15 Prozent entspricht.

Betrachtet man allerdings den Zeitraum Januar bis Mai, fällt die Bilanz weniger positiv aus: In den ersten fünf Monaten des Jahres 2018 gab es in Bayern 218 Verkehrstote, genauso viele wie im gleichen Zeitraum 2017. Die Zahl der Unfälle dagegen stieg von 161 409 auf 161 953 an. Lediglich die Zahl der Verletzten sank von 25 665 auf 25 307.


Verkehrsunfälle: In Oberbayern gab es die meisten Toten

In Unterfranken kamen mit 26 Todesopfern von Januar bis Mai 2018 zwei Menschen mehr als im Vergleichszeitraum 2017 ums Leben. Das entspricht 11,9 Prozent der insgesamt in Bayern Getöteten. Eine höhere Anzahl als in Unterfranken gab es nur in den Regierungsbezirken Oberbayern (66) und Oberpfalz (30). In Schwaben lag die Zahl ebenfalls bei 26.


Landkreis Kitzingen mit den meisten Verkehrstoten

Bei den unterfränkischen Landkreisen und Städten verzeichnete der Landkreis Kitzingen mit sieben die meisten Verkehrstoten. Im Vorjahreszeitraum war dort nur eine Person ums Leben gekommen. Danach folgen die Landkreise Rhön-Grabfeld mit fünf, Würzburg und Aschaffenburg mit drei sowie Schweinfurt und Haßberge mit jeweils zwei Verkehrstoten.
Jeweils ein Todesopfer gab es in den Landkreisen Main-Spessart, Miltenberg, Bad Kissingen und in der Stadt Schweinfurt. In den Städten Würzburg und Aschaffenburg sind von Januar bis Mai 2018 keine Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen.

Text: Martin Nefzger


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