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Rolltreppe zur Festung? - So könnte der Weg zum Würzburger Wahrzeichen ausgebaut werden

Eine Rolltreppe durch die Weinberge oder doch lieber ein Aufzug zur Festung Marienberg? Diese Wege könnten künftig zum Würzburger Wahrzeichen führen.
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Wie sollen Besucher auf die Festung Marienberg kommen? Die Planer des Museums für Franken haben mehrere Ideen.  Foto: Congress-Tourismus-Wirtschaft Würzburg
Wie sollen Besucher auf die Festung Marienberg kommen? Die Planer des Museums für Franken haben mehrere Ideen. Foto: Congress-Tourismus-Wirtschaft Würzburg
Das Museum auf der Festung Marienberg in Würzburg soll künftig die Geschichte von ganz Franken darstellen. Rund 100 Millionen Euro will der Freistaat Bayern als neuer Träger in die Sanierung und den Ausbau der Festung Marienberg stecken. Eine Menge Geld, die da für das künftige "Museum für Franken" ausgegeben werden soll. Bis zu dessen geplanter Fertigstellung im Jahr 2025 sollte auch Klarheit darüber herrschen, wie mögliche Besucher die imposante Burganlage über dem Main am besten erreichen können. Die derzeitigen Zugangsmöglichkeiten von der Innenstadt aus lassen sich allenfalls mit einem "Ungenügend" bewerten.

Erich Schneider, mit der Planung und dem Ausbau beauftragter Gründungsdirektor des Landesmuseums, macht sich natürlich seine Gedanken darüber, wie die Besucher dereinst einmal die Festung möglichst einfach erreichen können. Wer sich derzeit vom Parkplatz am Höchberger Tor der Anlage nähern will, hat einen rund einen Kilometer langen Fußmarsch vor sich. Für Familien mit Kindern oder auch ältere Semester eher eine Zumutung. Auch vom näher an der Kernburg befindlichen Schönborn-Tor sind es noch mindestens 300 Meter, die zurückgelegt werden müssen.

Deshalb wird derzeit gleich über mehrere alternative Zugangsmöglichkeiten von der Innenstadt aus diskutiert. Vorstellbar ist beispielsweise eine durch die Weinberge führende lange Rolltreppe hinauf zur Festung. Versehen mit Aussichtspunkten wäre da schon der Weg zur Festung ein Erlebnis für sich. "Wir brauchen mehrere Zugangswege hinauf zur Festung. Und warum aus einem solchen Zugang nicht auch ein Erlebnis machen?" so Schneider.

Schwanberg: Seilbahn oder Natur und Ruhe?

Als Vorbild dient da die Hamburger Elbphilharmonie. Eine Idee, mit der sich der Museumsdirektor anfreunden könnte. Im Gespräch sind auch eine Seilbahn und ein Festungsaufzug. Für letztere Idee hat sich jüngst auch Landtagspräsidentin Barbara Stamm stark gemacht.

Der Seilbahnvorschlag stößt dagegen auch auf Kritik. Gegner dieses Vorschlags fürchten, dass mit einer solchen Seilbahn das Würzburger Stadtbild verschandelt werden könnte. Ungeklärt ist in jedem Fall, egal welche Idee sich zuletzt durchzusetzen vermag, die Frage der Finanzierung. Die Stadt und der Freistaat verweisen da jeweils auf die Zuständigkeit des anderen.

Wobei die Seilbahnidee auch andernorts in Unterfranken Anhänger hat. So ist eine Seilbahn am Schwanberg im Landkreis Kitzingen im Gespräch, und in Bad Neustadt könnten auf diese Weise elegant das Rhön-Klinikum und die Innenstadt verbunden werden.


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