Würzburg
Zugverkehr

Bei Würzburg: Festgefahrene Bremse, Zugfahrer verhindert Großbrand

Wegen einer festgefahrenen Bremse eines Regionalzugs ist es am Donnerstag bei Würzburg zu einem Großeinsatz gekommen. Der Fahrer verhinderte den Brand.
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Weil der Zugführer schnell reagierte, kam es am Donnerstagvormittag bei Würzburg nicht zu einem Großbrand. Symbolbild: Daniel Karmann/ dpa
Weil der Zugführer schnell reagierte, kam es am Donnerstagvormittag bei Würzburg nicht zu einem Großbrand. Symbolbild: Daniel Karmann/ dpa
Bei einem Regionalzug hat sich am Donnerstag (20. Juli) eine Bremse festgefahren und löste einen Rettungseinsatz aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste zunächst von einem Brand ausgegangen werden, teilte die Polizei mit.

Wegen der starken Rauchentwicklung musste der Zug, der von Würzburg Heidingsfeld in Richtung Reichenberg fuhr, gegen 10 Uhr auf freier Strecke anhalten. Der Triebfahrzeugführer erkannte schnell den Grund für die Rauchentwicklung, eine überhitzte Bremse. Mit einem Feuerlöscher kühlte er diese ab, und verhinderte so einen größeren Brand. Als die zahlreichen Rettungskräfte den einige hundert Meter entfernt vom Bahnhof Reichenberg stehenden Zug erreichten, hatte sich die Bremse bereits abgekühlt.

Gegen 11 Uhr wurde die Bahnstrecke wieder freigegeben. Der betroffene Zug konnte seine Fahrt bis zum Bahnhof Geroldshausen fortsetzen. Dort konnten die rund 150 Fahrgäste den Zug verlassen und mit einer anderen Bahn die Fahrt unbeschadet fortsetzen.


Ähnlicher Vorfall im Kreis Main-Spessart


Erst am Dienstag (18. Juli) hat die defekte Bremse eines Güterzugs hat in Unterfranken die Gleisböschung an fünf verschiedenen Stellen in Brand gesetzt.

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