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Waldbrunn (Kreis Würzburg)
Straßenrennen

Fast & Furious in Franken: Spektakuläre Verfolgungsjagd mit der Polizei

Eine filmreife Verfolgungsjagd lieferte sich ein junger Mann mit der Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag. In bester "Fast & Furios" Gedächtnismanier raste der Fahrer an einer Polizeisperre auf der A 3 vorbei und konnte erst in Waldbüttelbrunn gestoppt werden.
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Einen jungen Autofahrer kommt seine Ungeduld im Straßenverkehr nun teuer zu stehen. Er  missachtete erst eine Straßensperre, dann lieferte er sich ein Rennen mit dem Polizeiwagen. Symbolfoto: Andre Benz/Unsplash
Einen jungen Autofahrer kommt seine Ungeduld im Straßenverkehr nun teuer zu stehen. Er missachtete erst eine Straßensperre, dann lieferte er sich ein Rennen mit dem Polizeiwagen. Symbolfoto: Andre Benz/Unsplash

Es war stockfinster als sich am Samstag, 22.30 Uhr ein Wagen der Autobahnpolizei in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs war. So schilderte die Polizei den Sachverhalt in einer Pressemitteilung. Die Beamten mussten verschiedene Teile auf der Autobahn wegschaffen. Um gefahrlos aussteigen, und die Strecke wieder sicher machen zu können, machten die Polizisten eine sogenannte "Bremserfahrt". Bei einer Bremserfahrt bringen die Polizisten schon mehrere hundert Meter vor der eigentlichen Unfallstelle den Verkehr mit Blaulicht und Anhaltesignalen zum Stillstand.

Verfolgungsjagd in Franken: Junger Autofahrer flüchtet

Doch bereits kurz nachdem die Polizisten angefangen hatten, die Strecke von den herumliegenden Teilen zu befreien, passierte etwas Unfassbares. Ein Auto preschte mit hoher Geschwindigkeit und heulendem Motor an den stehenden Wagen, und auch an der von der Polizei errichteten Sperre und den Beamten, vorbei. So schnell wie sie konnten schwangen sich die Polizisten in ihr Dienstfahrzeug uns nahmen die Verfolgung auf. Die jagten den flüchtenden Fahrer über der Anschlussstelle Helmstadt, die B 468, B 8 bis Waldbüttelbrunn.

Doppelt ungeschickt: Polizeiwagen misst Geschwindigkeit

Dort konnten sie den Raser letztendlich ohne dass es zu Verletzten kam, stoppen. Zum Unglück des Rasers handelte es sich bei dem Polizeiwagen um ein Video-Messfahrzeug. Bei dem Hobby-Raser wurden Geschwindigkeiten bis 142 Stundenkilometer gemessen. Dem 23-jährigen Fahrer droht nun ein Strafverfahren. Er muss sich wegen eines verbotenen Straßenrennens und anderer Verkehrsdelikte verantworten.

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