Würzburg
Kriminalität

Falsche Feuerwehrleute in Würzburg: Das Amt für Zivil- und Brandschutz warnt

Vorsicht vor falschen Feuerwehrleuten in Würzburg: Das Amt für Zivil- und Brandschutz warnt vor Betrügern, die sich Zugang zu Gebäuden verschaffen wollten.
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Symbolfoto: Arno Burgi dpa/lbn
Symbolfoto: Arno Burgi dpa/lbn
Dem Amt für Zivil- und Brandschutz wurden mehrere Fälle bekannt, in denen sich Personen als Mitarbeiter der Feuerwehr ausgaben und Zugang zu Geschäften und Wohnungen in Würzburg verlangten. Angeblich müssten sie eine Feuerbeschau durchführen. Das Amt für Zivil- und Brandschutz rät, in diesen Fällen unverzüglich die Polizei zu verständigen.

Denn die gesetzlich vorgeschriebene Feuerbeschau in Wohnungen und kleinen Geschäften erfolgt nur in Ausnahmefällen. In der Regel werden nur Gebäude, Sonderbauten und Anlagen kontrolliert, bei denen Brände erhebliche Gefahren für Personen oder hohe Sach- und Umweltschäden zur Folge haben. Diese Ortstermine werden im Regelfall frühzeitig angekündigt, um dem Betreiber die Möglichkeit zu geben, die erforderlichen Prüfnachweise vorzulegen.


Fragen Sie nach dem Dienstausweis

Nur wenn konkrete Anhaltspunkte auf erhebliche Gefahren hinweisen, müssen Mitarbeiter des Amtes für Zivil- und Brandschutz kurzfristig tätig werden. Die zur Kontrolle berechtigten Beamten können in jedem Fall einen Dienstausweis der Stadt Würzburg vorzeigen. Die gesetzlichen Vorgaben sind in §2 und §3 der Verordnung über die Feuerbeschau (FBV) sowie im Artikel 2, Abs. 4 der Bayerischen Bauordnung nachzulesen.

Für Rückfragen steht die Abteilung Gefahrenvorbeugung des Amts für Zivil- und Brandschutz unter der Telefonnummer 0931/30906-311 zur Verfügung.
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