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Coronavirus-Hochburg in Würzburg: Weiterer Todesfall im Seniorenheim St. Nikolaus

In Würzburg sind nun bereits 22 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben, 586 Menschen sind infiziert. Die bekannte Akademie Frankenwarte hat Insolvenz angemeldet. Die aktuelle Lage im Überblick.
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So wie in ganz Deutschland steigt die Zahl der Infizierten mit dem gefährlichen Lungenvirus. Stark betroffen sind Stadt und Landkreis Würzburg. Den aktuellen Stand der COVID-19-Fälle erfahren Sie in unserer Karte - inklusive Stand der Aktualisierung.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 03.04.2020, 17.05 Uhr: Weiterer Todesfall im Seniorenheim - nun 22 Corona-Opfer in der Region Würzburg

Das Landratsamt gibt am Freitagnachmittag (03.04.2020) den 18. Todesfall im Seniorenheim St. Nikolaus bekannt. Demnach ist eine 89-jährige Frau, die schwer vorerkrankt war, an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit erhöht sich die Anzahl der Verstorbenen auf 22 Personen in der Region Würzburg, davon 18 im Seniorenheim St. Nikolaus. 

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt in den letzten 24 Stunden 16 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen (Stand: 03.04.2020, 14.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt auf Corona-positiv getesteten Personen auf 586. Als gesund entlassen wurden insgesamt 124 Patienten. Nach dem weiteren Abzug der insgesamt 22 Verstorbenen sind somit aktuell 440 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv.

Weiter wurden insgesamt 2396 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt. 957 Personen konnten bereits aus der Quarantäne entlassen werden, somit sind aktuell 1439 Patienten unter häusliche Quarantäne gestellt.

Update vom 03.04.2020, 16.20 Uhr: Akademie Frankenwarte meldet auch wegen Corona Insolvenz an

Der Trägerverein der weit über die Region Würzburg hinaus bekannte Akademie Frankenwarte hat am Freitag einen Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt. Das berichtet der Evangelische Pressedienst (epd) am Freitagnachmittag (03.04.2020). Ob die Akademie nach dem Ende des Katastrophenfalls in Bayern zur Eindämmung der Corona-Pandemie ihren Betrieb noch einmal aufnehmen kann, sei ungewiss, wie die Gesellschaft für Politische Bildung (GfPB) auf ihrer Internetseite mitteilte.

Die Akademie steht der SPD nahe, sie kooperiert zum Beispiel mit der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).  Bereits seit Jahren sei die finanzielle Situation des Trägervereins angespannt gewesen. Trotz Sanierungsmaßnahmen habe man die Finanzierungslücke, die durch den Wegfall der Fördermittel der FES entstanden war, letztlich nicht schließen können, teilte der Vorstand der GfPB weiter mit. Die Verunsicherung durch die Corona-Pandemie habe die finanzielle Lage weiter verschlechtert. Bereits seit Anfang März seien massiv Buchungen storniert worden. Durch die Schließung wegen des Katastrophenfalls habe man nun gar keine Einnahmen.

Laut GfPB bestehen „keine Verbindlichkeiten gegenüber Vermietern oder Lieferanten“, alle Gehälter und Sozialabgaben seien überwiesen. Dennoch drohe „in wenigen Monaten“ die Zahlungsunfähigkeit, womit eben ein Insolvenzgrund vorliege. An der Akademie Frankenwarte mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Tagungshotel mit 47 Zimmern gab es pro Jahr durchschnittlich 150 Veranstaltungen der GfPB, zu der mehr als 4000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland kamen. Der Verein beschäftigt aktuell zehn Vollzeit- sowie 17 Teilzeitkräfte..

Update vom 03.04.2020, 12.25 Uhr: Gesundheitsamt: Kenntnis der Fallzahlen pro Gemeinde bietet eine gefährliche Scheinsicherheit

Zahlreiche Menschen fragen sich, warum das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg nicht über die aktuellen Fallzahlen in den einzelnen Landkreisgemeinden informiert. Dazu bezieht die Behörde nun in einer Pressemitteilung Stellung.

Dr. Johann Löw, Leiter des Würzburger Gesundheitsamtes, erklärt: „Hierfür gibt es mehrerer Gründe: Das Wissen darum, ob in einer Gemeinde zehn oder hundert Corona-Infizierte leben, bietet keine erhöhte Sicherheit für den Einzelnen. Wir müssen mittlerweile von einer hohen Dunkelziffer ausgehen und es gibt tatsächlich mittlerweile in fast jeder Landkreisgemeinde positiv getestete Personen. Der einzig wirksame Schutz vor einer Ansteckung ist die Einhaltung der Kontaktsperre und der Hygieneregeln. Zudem könnte in kleineren Gemeinden die Kenntnis über die Anzahl der Infizierten zu einer Stigmatisierung der Betroffenen führen – wie leider teilweise schon geschehen. Schuldzuweisungen helfen in unserer Situation jedoch überhaupt nicht weiter, sondern nur umsichtiges und verantwortungsvolles Verhalten jedes einzelnen.“

Selbstverständlich würden Bürgermeister informiert, wenn sich eine Häufung von Fallzahlen in ihrer Gemeinde ergibt. Medienvertreter gegenüber bestätige das Gesundheitsamt nur auf konkrete Anfragen hin, ob das Gesundheitsamt von einer Häufung weiß. Auch Landrat Eberhard Nuß bittet hier um Verständnis: „Unsere Mitarbeiter im Gesundheitsamt leisten seit fünf Wochen unermüdlich und über die persönlichen Belastungsgrenzen hinaus alles, was zur Bewältigung der Pandemie erforderlich ist. Wir alle sind zu solidarischem Handeln, Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen und Hygieneregeln aufgefordert. Es kann in diesen Zeiten nicht um Schuldzuweisungen gehen, sondern um Rücksichtnahme und Verantwortung für die Schwächsten.“ 

Update vom 02.04.2020, 18.40 Uhr: 17. Todesfall im Seniorenheim St. Nikolaus

Im Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus  hat es einen weiteren Todesfall gegeben. Damit erhöht sich die Anzahl der Verstorbenen durch das Coronavirus auf 21 Personen in der Region Würzburg. Der 92-Jährige  war schwer vorerkrankt. Es ist der 17. Todesfall im Seniorenheim St. Nikolaus.

Insgesamt meldet das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg in den letzten 24 Stunden 32 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen (Stand: 02.04.2020, 14.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der erkrankten Personen auf 570.

Update vom 01.04.2020, 16.35 Uhr: 32 neu infizierte Corona-Patienten in Stadt und Kreis

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt in den vergangenen 24 Stunden 32 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen (Stand: 01.04.2020, 14.30 Uhr). Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamts hervor. Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt auf Corona-positiv getesteten Personen auf 538.

Als gesund entlassen wurden insgesamt 78 Patienten, davon 14 in den vergangenen 24 Stunden. Nach dem weiteren Abzug der insgesamt 20 Verstorbenen sind somit aktuell 440 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv.

Weiter wurden insgesamt 2269 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt. 728 Personen konnten bereits aus der Quarantäne entlassen werden, davon alleine 102 in den letzten 24 Stunden. Somit sind aktuell 1541 Patienten unter häusliche Quarantäne gestellt.

Update vom 01.04.2020, 14.05 Uhr: Zwei Teststrecken in Betrieb - Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen werden geahndet

Laut Landratsamt sind am Dienstag (31.03.2020) die Corona-Teststrecken von Stadt und Landkreis Würzburg zum Einsatz freigegeben worden. Am ersten Nachmittag seien dort bereits 39 Tests vorgenommen worden.

Die Teststrecken sind ausschließlich für Personen gedacht, die vom Gesundheitsamt, der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern oder Kassenärzten zur Testung vorgesehen sind. „Die Teststrecken, die von zwei Ärzten und Sanitätspersonal des Bayerischen Roten Kreuzes besetzt sind, bieten zusätzliche Testkapazitäten bei möglichst wenig Patientenkontakt und möglichst wenig Verbrauch von Schutzausrüstung“, betont Harald Rehmann, Leiter des Amts für Zivil- und Brandschutz. Die Strecke entstand kurzfristig über das Wochenende in enger Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Würzburg gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung, dem Technischen Hilfswerk und dem Bayerischen Roten Kreuz. 

Beide Strecken sind in einer Drive-Thru-Lösung angelegt, wie Kerstin Gressel vom Landratsamt Würzburg, eine Organisatorin der Strecken, erklärt: „Personen, die von Kassenärzten, Gesundheitsamt oder Kassenärztlicher Vereinigung Bayern evaluiert wurden und telefonisch einen Termin zur Testung mitgeteilt bekommen haben, fahren über die Einfahrt in der Max-Planck-Straße auf den Parkplatz des VCC und halten dort ihren Personalausweis bereit.“ Die zur Testung vorgesehenen Personen verlassen ihren Wagen nicht, sie lassen die Fensterscheiben geschlossen. Im Testbereich selbst wird eine Probe mittels eines Abstriches genommen - nur hierfür wird kurz die Fensterscheibe geöffnet. „Innerhalb von zwei bis drei Tagen dürfte das Ergebnis der Testung vorliegen“, so Gressel.

Wer negativ getestet ist, erhält das Ergebnis von der Kassenärztlichen Vereinigung, wer mit dem Corona-Virus infiziert ist, erhält Handlungsanweisungen über das Gesundheitsamt. Das Testmaterial ist über Gesundheitsamt und Kassenärztliche Vereinigung organisiert, die Schutzausrüstungen über Landratsamt und Stadt Würzburg. 

Unterdessen appelliert Landrat Eberhard Nuß an die Bürger, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten. Laut Landratsamt hätten die Polizeiinspektionen Würzburg-Land und Ochsenfurt seit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkung in Bayern am 24. März 2020 zahlreiche Verstöße an das Landratsamt gemeldet.

Diese würden nun geahndet, so die Behörde. Die meisten Meldungen betreffen das Nichteinhalten des vorgeschriebenen Mindestabstandes und das Verlassen der eigenen Wohnung ohne triftigen Grund. Für beide Verstöße sieht der gemeinsame Bußgeldkatalog des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und des Bayerischen Gesundheitsministeriums jeweils Regelsätze in Höhe von 150 Euro pro Person vor. 

Update vom 31.03.2020, 17.29 Uhr: Todesfälle in Würzburg steigen auf 20 an

Wie das Landratsamt Würzburg am Dienstagabend (31. März 2020) mitteilt, ist die Zahl der Corona-Toten in Würzburg inzwischen auf 20 angewachsen. Während im Seniorenheim St. Nikolaus bereits 16 Menschen an Covid-19 starben, beklagt mittlerweile auch das Hans-Sponsel-Haus der AWO vier Todesfälle. Drei kamen im Verlauf des Tages dazu. 

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigte in den letzten 24 Stunden 41 weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen (Stand: 31.03.2020,14.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der auf das Coronavirus positiv getesteten Personen insgesamt auf 506. Als gesund entlassen wurden insgesamt 64 Patienten, davon 20 in den vergangenen 24 Stunden.  Mehr als 1500 Menschen sind derzeit noch immer in häuslicher Quarantäne. 

Update vom 30.03.2020, 17.30 Uhr: Drei  weitere Todesfälle im Seniorenheim St. Nikolaus

Im Seniorenheim St. Nikolaus ist es zu drei weiteren Todesfällen gekommen. Damit erhöht sich die Anzahl der Verstorbenen auf 17 Menschen in der Region Würzburg. Alle drei Patienten waren hochbetagt (zwei Frauen im Alter von 105 beziehungsweise 94 Jahren sowie ein 88-jähriger Mann) und schwer vorerkrankt, wie das Landratsamt Würzburg am frühen Montagabend (30.03.2020) mitteilte. 

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigte in den letzten 24 Stunden 21 weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen (Stand: 30.03.2020, 14.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt auf Corona positiv getesteten Personen auf 465. Als gesund entlassen wurden insgesamt 44 Patienten, davon sieben in den vergangenen 24 Stunden. Nach dem weiteren Abzug der insgesamt 17 Verstorbenen sind somit aktuell 404 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv.

Weiter wurden insgesamt 2025 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt. 521 Personen konnten bereits aus der Quarantäne entlassen werden, davon alleine 30 in den letzten 24 Stunden. Somit sind aktuell 1504 Patienten unter häusliche Quarantäne gestellt.

Update vom 29.03.2020, 20.00 Uhr: Noch ein Todesfall in Seniorenheim

Wie das Landratsamt Würzburg mitteilt, ist ein weiterer Bewohner des Seniorenheims St. Nikolaus in Würzburg an Covid-19 gestorben. Der 80 Jahre und schwer vorerkrankte Mann ist am Wochenende verstorben.

Die Anzahl der Verstorbenen in der Region Würzburg erhöht sich damit auf 14 Personen, 13 davon waren im Seniorenheim St. Nikolaus wohnhaft.

Update vom 28.03.2020, 17.45 Uhr: Inzwischen 13 Tote in Stadt und Landkreis Würzburg

Das Landratsamt Würzburg gab am Samstagabend bekannt, dass ein neues Todesopfer aufgrund einer Coronavirus-Infektion zu beklagen ist. Ein "multimorbider" Mann sei gestorben, heißt es in der Mitteilung. 

Update vom 27.03.2020, 18 Uhr: Mittlerweile zwölf Tote - 33  Neu-Infizierte

Wie das Landratsamt aus Würzburg mitteilte, ist mittlerweile der Tod eines weiteren Bewohners des Seniorenheims St. Nikolaus in Würzburg bestätigt. Auch er war zuvor an dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 erkrankt. Damit sind insgesamt zwölf Bewohner des Seniorenheims an der Lungenkrankheit gestorben.

Weiter bestätigte das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg in den letzten 24 Stunden 33 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen (Stand: Freitag, 14.30 Uhr). Somit sind insgesamt 376 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv getestet. Aktuell befinden sich 1676 Personen in häuslicher Quarantäne.

Update vom 27.03.2020, 12 Uhr: Trotz elf Toten - Seniorenheim wird nicht evakuiert 

Das Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus, in dem bisher elf Bewohner nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind, soll nicht evakuiert werden. Das teilten Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) und der Leiter des Würzburger Gesundheitsamtes, Johann Löw, am Freitag (27.03.2020) mit.

Die Isolierung der positiv auf das Virus getesteten Personen auf Stationen innerhalb der Einrichtung sei nach langer Abwägung aller Faktoren die medizinisch sinnvollste Lösung, hieß es. Schuchardt betonte, die Einrichtung leide derzeit vor allem an einem Mangel an Personal und Schutzkleidung.

Den Angaben vom Freitag zufolge wohnen in der Einrichtung zusammen mit einer Nachbareinrichtung derzeit 161 meist hochbetagte und demenzkranke Menschen.

Update vom 26.03.2020, 18.15 Uhr: Erneuter Todesfall in Altenheim - Opferzahl steigt auf elf

Im Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus ist ein weiterer Bewohner an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Dies teilte das Landratsamt Würzburg am Donnerstagabend (26.03.2020) mit. Insgesamt kamen in dem Heim innerhalb kurzer Zeit elf Menschen ums Leben. 

Alle Bewohner und das gesamte Pflegepersonal dieses Heimes wurden nun getestet. Über eine mögliche Evakuierung oder andere Maßnahmen zur Trennung von gesunden und infizierten Bewohnern wird erst noch entschieden. 

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigte in den letzten 24 Stunden 46 weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen (Stand: 26.03.2020, 14.30 Uhr). Somit sind insgesamt 343 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv getestet.

Seit dem Ausbruch der Corona-Infektionen in Stadt und Landkreis Würzburg am 4. März 2020 konnten in den letzten 24 Stunden erneut sechs positiv auf das Corona-Virus Getestete als genesen entlassen werden. Damit erhöht sich die Zahl der Genesenen auf insgesamt 24. Laut Gesundheitsamt spannen sich die Altersstufen der Genesenen von Jahrgang 1951 bis zu einem zehnjährigen Kind. Die Verläufe der Erkrankung waren sehr unterschiedlich, ebenso die Symptome und der Zeitpunkt des Auftretens der ersten Krankheitsanzeichen. 

Aktuell sind 1307 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt, davon 88 Personen in den letzten 24 Stunden. 156 Personen, die unter häuslicher Quarantäne oder als positiv Getestete unter Isolation standen, konnten seit gestern daraus entlassen werden. 

Update vom 26.03.2020, 12.30 Uhr: 297 Coronavirus-Infektionen in Würzburg

Mittlerweile gibt es insgesamt 297 Coronavirus-Infektionen in der Stadt Würzburg und dem Landkreis. Zehn Todesfälle wurden bisher gemeldet. 

Update vom 25.03.2020, 16.50 Uhr: 26 weitere Corona-Fälle in Stadt und Landkreis Würzburg

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg bestätigt in den letzten 24 Stunden 26 weitere auf Covid-19 positiv getestete Personen (Stand: 25.03.2020,14.30 Uhr). Somit sind insgesamt 297 Personen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg Corona-positiv getestet., wie das  Landratsamt Würzburg mitteilte.

Demnach sind aktuell 1287 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt, davon 77 Personen in den letzten 24 Stunden. Weiter konnten drei Patienten als gesund entlassen werden, so dass sich deren Anzahl auf insgesamt 16 erhöht.

Update vom 25.03.2020, 10.51 Uhr: Covid-19 fordert zehntes Todesopfer in Würzburger Seniorenheim

Unter den Bewohnern der Würzburger Senioreneinrichtung St. Nikolaus ist ein zehnter Mensch an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das gab Würzburgs Bürgermeister Christian Schuchardt (CDU) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz bekannt. Alle zehn Toten seien hochbetagt gewesen und hätten erhebliche Vorerkrankungen gehabt.

In der Einrichtung, die zum städtischen Bürgerspital gehört, sind auch zahlreiche Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Inzwischen wird auch die Stiftungsdirektorin Annette Noffz auf eine mögliche Infektion getestet, wie Schuchardt mitteilte. Ein Ersatz von Mitarbeitern durch Sanitätspersonal der Bundeswehr, wie ursprünglich angedacht, sei nicht möglich. Das Bundeswehrpersonal stehe nicht zur Verfügung, sagte Schuchardt.

Telefon-Hotline für Fragen zu Corona eingerichtet

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat eine Telefon-Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 09131 68 08-51 01 können besorgte Bürger Fragen stellen.

Um einer Ansteckung mit Coronavirus, aber auch mit anderen Krankheiten wie Influenza, vorzubeugen, empfiehlt es sich, gründlich Hände zu waschen und andere hygienische Maßnahmen zu ergreifen.

 

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