Unterpleichfeld
Unfall

Ausweichmanöver auf A7: Sattelzug rutscht Böschung hinunter - Fahrer schwer verletzt

Auf der A7 im Kreis Würzburg ist es am Dienstag zu einem Lkw-Unfall gekommen. Der Fahrer wurde schwer verletzt, die Autobahn war stundenlang gesperrt.
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Die Autobahn war stundenlang komplett gesperrt. Symbolbild: Frank Rumpenhorst/dpa
Die Autobahn war stundenlang komplett gesperrt. Symbolbild: Frank Rumpenhorst/dpa
Am Dienstagvormittag stelle sich ein Sattelzug nach einem Ausweichmanöver auf der A7 in Richtung Kassel quer und rutschte zum Teil die Böschung hinunter. Der Auflieger ragte über die komplette Fahrbahn, weshalb es zu einer mehrstündigen Komplettsperrung kam, wie die Polizei berichtet.

Gegen 09:30 Uhr wich der 52-jährige Fahrer aus Schwaben mit seinem Sattelzug einem Gegenstand auf der rechten Fahrspur aus. Dadurch verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte zunächst in die linke Mittelschutzplanke und wurde von dort nach rechts abgewiesen. Der Mann konnte das Gefährt zwar rechtzeitig stoppen, jedoch rutschte die Zugmaschine die Böschung hinunter.
Der Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Durch den Vorfall wurde der Treibstofftank des Zugfahrzeugs aufgerissen und mehrere hundert Liter Diesel gelangen in den Boden. Das Wasserwirtschaftsamt wurde umgehend informiert und das verschmutzte Erdreich wurde zusammen mit der Autobahnmeisterei Erbshausen abgetragen.

Die Bergung und die Vollsperrung dauerten mehrere Stunden und die Freiwilligen Feuerwehren aus Kürnach, Estenfeld, Rimpar und Unterpleichfeld waren mit großer Stärke vor Ort. Der Sachschaden wird auf knapp 120.000 Euro geschätzt.

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