Theilheim
Unfall

Auf der A3 zwischen Rottendorf und Randersacker: Laster kracht in Stauende

Am Mittwochnachmittag ist es auf der A3 kurz nach dem Biebelrieder Kreuz in Richtung Frankfurt zu einem Unfall gekommen, bei dem ein Laster ins Stauende gekracht ist. Rettungshubschrauber und Feuerwehr waren im Einsatz. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf 30.000 Euro.
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Als sich der Verkehr am Mittwochnachmittag auf der A3 kurz nach dem Biebelrieder Kreuz staute, konnte ein 40-jähriger Lkw-Fahrer seinen Brummi nicht mehr rechtzeitig abbremsen. Symbolfoto: pixabay/RettungsgasseJetztde
Als sich der Verkehr am Mittwochnachmittag auf der A3 kurz nach dem Biebelrieder Kreuz staute, konnte ein 40-jähriger Lkw-Fahrer seinen Brummi nicht mehr rechtzeitig abbremsen. Symbolfoto: pixabay/RettungsgasseJetztde
Gegen 13.30 Uhr fuhren ein 48 und ein 58 Jahre alter Kraftfahrer mit ihren jeweiligen Transportern in Richtung Frankfurt. Etwa einen Kilometer nach der Anschlussstelle Rottendorf bremste der Ältere seinen Sattelzug stark ab, weil sich der Verkehr vor ihm staute.


Nicht rechtzeitig zum Stehen gebracht


Dem hinter ihm fahrenden 48-Jährigen gelang es trotz Vollbremsung nicht mehr, seinen mit vier Tonnen Fracht beladenen Lastzug rechtzeitig zum Stehen zu bringen. Mit Wucht prallte er auf das Heck des Aufliegers. Das Führerhaus des Zugfahrzeugs wurde dabei komplett beschädigt. Betriebsflüssigkeiten liefen aus und verteilten sich auf der Fahrbahn. Rasch wurden die Rettungsdienste verständigt.


Notarzt mit Helikopter eingeflogen


Der Notarzt wurde mit dem Helikopter eingeflogen. "Christoph 18" landete auf der Fahrbahn. Nachdem die Fahrer ärztlich versorgt waren, stellte sich heraus, dass beide mit dem Schrecken davon gekommen waren.


Mehrere Kilometer Rückstau


Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Rottendorf und Biebelried kümmerten sich um die ausgelaufenen öligen Flüssigkeiten, reinigten die Fahrbahn und unterstützten die Beamten bei der Absicherung der Unfallstelle. Während der Reinigungs- und Bergungsarbeiten, bei denen der Lastzug abgeschleppt wurde, waren zwei der drei Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr wurde auf dem linken Fahrstreifen vorbei geleitet. Mehrere Kilometer Rückstau entstanden. Bereits nach zwei Stunden war die Unfallstelle geräumt.

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