Randersacker
Autobahn

A3 bei Randersacker: Raser überholt Polizeistreife - 50 km/h zu schnell

Mit über 50 Kilometern pro Stunde zu viel auf dem Tacho fuhr ein 57-jähriger in Unterfranken ausgerechnet an einer zivilen Polizeistreife vorbei. Dem Mann droht nun eine saftige Strafe.
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Der Raser fuhr 50 km/h zu schnell an einer zivilen Polizeistreife vorbei und kassierte prompt eine  Strafe. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa
Der Raser fuhr 50 km/h zu schnell an einer zivilen Polizeistreife vorbei und kassierte prompt eine Strafe. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

Mit einer Geschwindigkeit von über 130 km/h hat ein Autofahrer am Freitagnachmittag (15. November 2019) auf der A 3 in Richtung Frankfurt auf Höhe der Anschlussstelle Randersacker im geschwindigkeitsbegrenzten Bereich ein anderes Auto überholt.

Doch diese Aktion blieb nicht ohne Konsequenzen: Denn in dem überholten Auto saßen Polizeibeamte, die mit einem zivilen Streifenwagen unterwegs waren.

A3: Raser überholt Zivilstreife bei Randersacker

Das Fahrzeug der Autobahnpolizei war mit Videotechnik ausgestattet, so dass die Geschwindigkeit des Rasers genau messen werden konnte. Statt den erlaubten 80 km/h war der 57-jährige Fahrer nach Abzug der Toleranz immer noch mit über 50 km/h mehr unterwegs.

Die Bilanz der Ordnungswidrigkeit: Bußgeld, Punkte in Flensburg und Fahrverbot

Die Verkehrspolizisten fuhren dem Mann eine vorgeschriebene Nachfahrstrecke lang hinterher und stoppten ihn dann für eine Kontrolle. Auf den 57-jährigen Fahrer kommen nun ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro, zwei Punkte im Zentralregister des Kraftfahrtbundesamtes in Flensburg und ein Monat Fahrverbot zu.

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