Frammersbach
Unfall

Zwei tödliche Unfälle innerhalb von vier Stunden

Ein 73-jähriger Vespa-Fahrer und ein 62-jähriger Motorrad-Fahrer sind bei schweren Stürzen in den Landkreisen Schweinfurt und Main-Spessart tödlich verletzt worden.
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Symbolfoto: Ronald Rinklef
Symbolfoto: Ronald Rinklef
In Unterfranken ist es am Samstagnachmittag innerhalb von knapp vier Stunden zu zwei tödlichen Kradunfällen gekommen. Nachdem zunächst ein 73-Jähriger im Landkreis Schweinfurt mit seinem Vespa-Roller gegen die Leitplanke geprallt war und dabei tödliche Verletzungen erlitten hatte, wurde dann im Landkreis Main-Spessart ein 62-jähriger Motorradfahrer bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Pkw getötet. Hier mussten zwei Personen mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden.

Wie die Polizei mitteilt, kam gegen 14 Uhr kurz vor der Gemeinde Zeilitzheim, Landkreis Schweinfurt, ein Rentner mit seinem Vespa-Roller mit Beiwagen in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Obwohl unter den Ersthelfern ein Notarzt war, kam für den 73-Jährigen jede Hilfe zu spät.

Frontalzusammenstoß mit Pkw

Zu dem zweiten tödlichen Verkehrsunfall kam es gegen 17:50 Uhr, als eine dreiköpfige Motorradgruppe aus dem Landkreis Main Spessart auf der Straße von Frammersbach in Richtung Partenstein unterwegs war. Etwa 2,5 Kilometer vor Partenstein überholte der erste aus dieser Dreiergruppe einen vorausfahrenden Unimog und scherte dann wieder ein. Als auch ein 62-Jähriger mit seiner BMW zum Überholen ansetzte, kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw der Marke Seat. Der Motorradfahrer aus dem Landkreis Main-Spessart stürzte und schleuderte unter einer Leitplanke hindurch. Dabei erlitt er so schwere Verletzungen, dass er allem Anschein nach sofort tot war.

Die 23-jährige Autofahrerin und der 47-jährige Landwirt am Steuer des Unimog, die beide ebenfalls aus dem Landkreis Main-Spessart stammen, kamen mit einem Schock zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Das Motorrad hat nur noch Schrottwert. Das Auto wurde im Frontbereich erheblich beschädigt.

Die Integrierte Leitstelle hatte zur Versorgung der Unfallbeteiligten und deren Transport mehrere Rettungsfahrzeuge, einen Notarzt, einen Einsatzleiter und einen Notfallseelsorger entsandt.

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