Estenfeld
Unfall

Wohnmobil kippt auf A7 bei Estenfeld um

Ein Wohnmobil ist nach einer Vollbremsung auf der A7 bei Estenfeld am Donnerstagnachmittag umgekippt. Der 30-jährige Fahrer musste einem plötzlich überholenden Renault ausweichen. Die drei Insassen des Wohnmobils kamen mit leichten Verletzungen davon - ihr Hund hingegen starb bei dem Unfall
Artikel drucken Artikel einbetten
Symbolbild:Marcus Führer dpa
Symbolbild:Marcus Führer dpa
Bei einem Unfall mit einem Pkw und einem Wohnmobil auf der A 7 am Donnerstagnachmittag sind zwei Personen verletzt worden. Die Bergung des umgekippten Wohnmobils ist mittlerweile abgeschlossen. Nachdem sich zunächst in Fahrtrichtung Kassel rasch ein Rückstau gebildet hatte, ist die Fahrbahn seit 17 Uhr wieder frei gegeben.

Gegen 15:30 Uhr war auf der A 7 in Fahrtrichtung Kassel an der Anschlussstelle Estenfeld ein Fiat Wohnmobil auf die Beifahrerseite gekippt. Zuvor war ein 40-jähriger Renault-Fahrer beim Einfahren auf die Autobahn zügig auf die linke Fahrspur gewechselt, um ein vor ihm fahrendes Fahrzeug zu überholen.

Dabei übersah der Mann offenbar ein von hinten herannahendes Wohnmobil. Der 30 Jahre alte Lenker des Wohnmobils startete sofort eine Vollbremsung und wich nach links auf den Grünstreifen aus, um nicht auf den Renault aufzufahren.
Durch das Fahrmanöver geriet das Wohnmobil ins Schleudern und kippte auf die Beifahrerseite.

Die drei Insassen des Fiat konnten sich selbst befreien. Der Fahrzeugführer erlitt leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dessen 26-jährige Lebensgefährtin erlitt einen Schock, auch weil der Hund des Paares den Unfall nicht überlebt hat. Die Frau musste wegen einem Schock vor Ort medizinisch betreut werden. Der Vater der Frau, der ebenfalls im Wohnmobil mitgefahren war, sowie der Fahrer des Renaults blieben unverletzt. An dem Wohnmobil entstand Totalschaden. Zur Unterstützung der Polizisten war die Freiwillige Feuerwehr aus Estenfeld mit 16 Personen im Einsatz.

Für die Bergung des etwa drei Tonnen schweren Fahrzeuges mussten die Beamten der Würzburger Verkehrspolizei die Fahrbahn kurzzeitig sperren. Der Verkehr kann mittlerweile wieder ungehindert fließen, die Fahrbahn ist seit 17:00 Uhr wieder frei. rowa

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.