Würzburg
Rettungseinsatz

Unfall: Stauende auf A3 bei Würzburg übersehen

Am Sonntagnachmittag ereignete sich auf der A3 bei Würzburg ein Verkehrsunfall mit vier Pkw. Ein Rettungshubschrauber musste eingesetzt werden.
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Rettungshubschrauber (Symbolfoto: Archiv)
Rettungshubschrauber (Symbolfoto: Archiv)
Am späten Sonntagnachmittag waren vier Pkw auf der A3 kurz vor der Anschlussstelle Randersacker in Richtung Nürnberg in einen Auffahrunfall verwickelt worden. Eine Person wurde dabei verletzt. Ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 28.000 Euro.

Gegen 18:00 Uhr hatte sich der Verkehr im dortigen Baustellenbereich stark verlangsamt. Ein 55 Jahre alter Golf-Fahrer bremste auf dem rechten Fahrstreifen deshalb ab. Dies bemerkte die 23 Jahre alte Fahrerin eines dahinter fahrenden Kleinwagens zu spät und prallte in das Heck des VW. Eine 48 Jahre alte nachfolgende Pkw-Fahrerin konnte ihren Skoda zwar noch rechtzeitig zum Stehen bringen. Eine 25 Jahre alte Opel-Fahrerin fuhr jedoch mit Wucht auf und schob die drei Fahrzeuge vor ihr aufeinander. Der rechte Fahrstreifen war dadurch blockiert.

Rettungseinsatz

Der Fahrer des alarmierten Rettungswagens hatte Probleme schnell durch den entstandenen Stau mit den medizinischen Helfern zu den havarierten Fahrzeugen zu gelangen - die Verkehrsteilnehmer hatten wohl keine ausreichende Rettungsgasse gebildet. Der Rettungshubschrauber "Christoph 18" brachte schließlich den Notarzt zum Unfallort und landete an der Anschlussstelle.

Der Golf-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und wurde dann mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht. Zwei der Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

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