Würzburg
Festakt

Seehofer würdigt Wechsel Unterfrankens zu Bayern als Glücksfall

Weiß-blau seit 1814: Ein Festakt hat an den Wechsel Unterfrankens zum Königreich Bayern vor 200 Jahren erinnert. "Wir feiern heute nicht weniger als einen Glücksfall der bayerischen Geschichte", sagte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) in Würzburg.
Artikel drucken Artikel einbetten
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) spricht während des Festaktes zu «200 Jahre Unterfranken in Bayern» in der Neubaukirche Würzburg (Bayern). Am 28. Juni 1814 wurde das Großherzogtum Würzburg infolge der Napoleonischen Kriege endgültig dem Königreich Bayern zugesprochen. Foto: David Ebener/dpa
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) spricht während des Festaktes zu «200 Jahre Unterfranken in Bayern» in der Neubaukirche Würzburg (Bayern). Am 28. Juni 1814 wurde das Großherzogtum Würzburg infolge der Napoleonischen Kriege endgültig dem Königreich Bayern zugesprochen. Foto: David Ebener/dpa
+7 Bilder
Unterfranken habe das moderne Bayern erst richtig komplett gemacht. Heute sei die Region ein kulturelles, wirtschaftliches und technologisches Aushängeschild.

Nach den napoleonischen Kriegen, in denen die Residenzstadt Würzburg mehrfach Schauplatz von Kämpfen war, fiel das vorherige Großherzogtum Würzburg 1814 endgültig an Bayern. Das Datum markiert somit das Ende des selbstständigen Würzburger Kleinstaats. Das Fürstentum Aschaffenburg wurde im gleichen Jahr an Bayern angeschlossen. "Unterfranken war und ist Bayerns deutsche Mitte", betonte Regierungspräsident Paul Beinhofer.

Bei der Feier mit Frankenlied und Bayernhymne schloss sich Seehofer der Ankündigung seines Finanzministers an, im kommenden Jahrzehnt 100 Millionen Euro in die Generalsanierung der Würzburger Festung Marienberg investieren zu wollen. "Betrachten Sie diesen Scheck hiermit als übergeben", versprach er.

Kommentare (2)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren