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Retzbach
Befreiung

Schwan aus misslicher Lage in Retzbach befreit

Ein Schwan in Gefangenschaft von einer Angelschnur hat auf einem See in Retzbach im Landkreis Main-Spessart getrieben. Am Dienstagabend haben Polizeibeamte zusammen mit Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr ihn aus seiner misslichen Lage befreit.
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Symbolfoto: Paul Zinken/dpa
Symbolfoto: Paul Zinken/dpa
Am Dienstagabend konnten Polizeibeamte im Zusammenwirken mit Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr einen Schwan aus einer misslichen Lage befreien. In einer Angelschnur verheddert trieb das Tier bereits kraftlos auf dem Main. Der tierische Einsatz fand letztlich ein glückliches Ende.

Am Dienstagabend hat eine Frau einen nicht ganz artgerecht schwimmenden Schwan auf dem Main zwischen Himmelstadt und Retzbach gemeldet. Der Grund der verlorenen Schwimmkünste war dann schnell klar, denn er hatte sich in einer Angelschnur verheddert. Auch Ballast in Form von verfangenem Treibgut trugen ihr Übriges zum bereits erschöpften Zustand des Vogels bei.

Da eine eigenständige Befreiung nicht abzusehen war, ließen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Himmelstadt und Retzbach ein Boot zu Wasser. Sie trieben den "Pechvogel" in einen Bach, der durch das Ortsgebiet Zellingen führt. Dort war er für einen Helfer gefahrlos für Erste Hilfe Maßnahmen greifbar. Ein zufällig anwesender Angler konnte noch Equipment zum Festhalten des Schwans stellen.

Nachdem er an Land gehoben war, musste nur noch die komplett um den Körper gewickelte Angelschnur entfernt werden. Im Anschluss war eine sichtlich erleichterte Flucht zu Artgenossen zu beobachten. Verletzungen hat sich der Schwan nicht zugezogen, wie die Polizei mitteilt.

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