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Würzburg
Blöd gelaufen

Prostituierte bot Zivilbeamten ihre Liebesdienste an

Eine 25-Jährige bot am Donnerstagnachmittag auf einem Autobahnparkplatz ausgerechnet zwei Polizeibeamten ihre Liebesdienste an. Es stellte sich zudem heraus, dass die Betroffene per Haftbefehl gesucht wurde, nachdem sie eine Geldstrafe nicht bezahlt hatte.
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Symbolfoto: Matthias Hoch
Symbolfoto: Matthias Hoch
Die Zivilfahnder der Verkehrspolizei waren gegen 13:20 Uhr auf der A3 unterwegs und bogen im Rahmen ihrer Überwachungsmaßnahmen dann auch auf einen Parkplatz im Raum Würzburg ein. Dabei bot sich ihnen ein doch eher ungewohntes Bild. Laut Polizeiangaben stand eine Frau an einer Sitzgruppe auf dem Tisch und legte dort offenbar gut gelaunt ein Tänzchen hin. Als die Beamten ausstiegen und auf die Frau zugingen, wurden sie mit einem ungewöhnlichen Angebot konfrontiert, das die 25-Jährige nun mit dem Gesetz in Konflikt bringt.

Die Betroffene war offenbar als Prostituierte unterwegs und bot sich den Beamten gegen Bezahlung für entsprechende Liebesdienste an. Die zuvor noch gute Stimmung war bei der Frau spätestens dann verflogen, als die Zivilfahnder ihren Dienstausweis zückten und sich als Polizeibeamte zu erkennen gaben.

Haftbefehl lag vor

Die Frau aus Rumänien musste die Verkehrspolizisten dann zur Dienststelle begleiten. Bei der Eingabe der Personalien in den Fahndungscomputer stellte sich heraus, dass bereits eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft München vorlag. Die 25-Jährige hatte nämlich eine Strafe in Höhe von 260 Euro nicht bezahlt , zu der sie wegen Diebstahls verurteilt worden war. Erst nachdem sie die offene Rechnung beglichen hatte, kam die Frau nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg wieder auf freien Fuß. Gegen sie wird jetzt Anzeige wegen Ausübung der verbotenen Prostitution erstattet. pol

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