Würzburg
Demonstration

"Pegida"-Marsch in Würzburg endet nach 30 Metern

Eine Versammlung der Gruppierung "Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlands" am Montagabend in Würzburg ist dank des Einsatzes der Polizei ohne Ausschreitungen verlaufen.
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Der "Pegida"-Marsch in Würzburg endete nach 30 Metern. Foto: Thomas Obermeier
Der "Pegida"-Marsch in Würzburg endete nach 30 Metern. Foto: Thomas Obermeier
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Die Gruppierung "Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlands", kurz Pegida, hatte für den Montagabend in Würzburg einen Marsch durch die Innenstadt geplant. Gekommen sind nach Angaben der Polizei etwa 25 Personen. Auf der Gegenseite standen etwa 250 Gegendemonstranten.

Eine Blockade von etwa 150 Personen hatte den Aufzug bereits nach 30 Metern zum Stehen gebracht. Die Demonstranten kehrten daraufhin zum Ausgangsort zurück und hielten dort eine kurze stationäre Versammlung ab. Während der gesamten Demonstration waren laut Polizei keine tätlichen Auseinandersetzungen feststellbar.

Thema: "Sachgemäße Anwendung bestehender Asylgesetze"

Die Verantwortlichen hatten für die Zeit zwischen 19 Uhr und 20.30 Uhr eine Versammlung zum Thema "Sachgemäße Anwendung bestehender Asylgesetze" angezeigt. Bei Versammlungsbeginn fanden sich etwa 25 Teilnehmer am Barbarossaplatz ein, die mit verschiedenen Fahnen und Transparenten ausgerüstet waren.

Entlang der etwa 250 Meter langen Aufzugstrecke hatten sich bereits vor Beginn Personen des linken Spektrums aufgehalten. Insgesamt summierte sich die Zahl der Gegendemonstranten nach und nach auf etwa 250. Bereits früh hatten sich etwa 150 der Gegendemonstranten zu einer Blockade in der Juliuspromenade formiert, die den Aufzug schon nach 30 Metern zum Stehen brachten. Auch der Straßenbahnverkehr kam zum Erliegen.

Aufgrund dieser Situation erklärte sich der Versammlungsleiter in Absprache mit der Polizei damit einverstanden, zum Ausgangsort zurückzuziehen. Dort fand dann noch eine kurze stationäre Versammlung statt, wobei Gegendemonstranten auch hier lautstark skandierten. Gegen 19.40 Uhr war die Versammlung dann beendet. Die Demonstranten entfernten sich in verschiedene Richtungen. Sie wurden bei ihrem Abzug von Polizeikräften geschützt.

In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Störung einer Versammlung und Nötigung eingeleitet. Hierzu werden vor Ort gefertigte Videoaufnahmen ausgewertet.


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