Laden...
Würzburg
Bundeskanzlerin

Merkel spricht in Würzburg über die offene Gesellschaft

Die Kanzlerin will beim heutigen Empfang des Bistums Würzburg über Vielfalt, Identität und und ein "offenes Deutschland" reden. Das Interesse ist groß.
Artikel drucken Artikel einbetten
Angela Merkel (CDU) im Oktober 2014 in der Marie-Magdalenen-Kirche in Templin (Brandenburg). Am Montag spricht die Bundeskanzlerin beim Diözesanempfang des Bistums Würzburg. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa
Angela Merkel (CDU) im Oktober 2014 in der Marie-Magdalenen-Kirche in Templin (Brandenburg). Am Montag spricht die Bundeskanzlerin beim Diözesanempfang des Bistums Würzburg. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht am Montagabend um 19.30 Uhr auf Einladung des katholischen Bistums in Würzburg über Vielfalt, Identität und Verbundenheit in einer offenen Gesellschaft. Das Bistum erwartet 2000 Zuhörer - darunter die Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Bayerns Justizminister Winfried Bausback (beide CSU).

Die Veranstaltung war zunächst in einem Hörsaal der Universität geplant, zog wegen großen Andrangs aber in das Congress Centrum um. Merkel hat mehrfach Engagement für die offene Gesellschaft gefordert. Nach Donald Trumps Wahl zum US-Präsidenten hatte sie dazu aufgerufen, "Flagge zu zeigen, dass wir für ein offenes Deutschland eintreten". Die CDU-Vorsitzende hob auch die Arbeit ehrenamtlicher Organisationen bei der Integration hervor.

Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann sagte: "Es ist wichtig, dass wir uns mit den Grundlagen unseres Zusammenlebens beschäftigen." Man müsse darüber nachdenken, "wie wir gemeinsam mitwirken können an der Gestaltung einer menschenwürdigen, sozial gerechten und deshalb friedvollen Welt".