Bütthard
Warnung

Hobbyarchäologe findet Munition bei Würzburg

Immer wieder finden Menschen Munition aus dem 2. Weltkrieg. So auch am Sonntag bei Würzburg. Die Polizei warnt eindringlich davor, selbst Hand anzulegen.
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Immer wieder finden Menschen Munition aus dem 2. Weltkrieg. So auch am Sonntag bei Würzburg. Die Polizei warnt eindringlich davor, selbst Hand anzulegen.  Foto: Polizeipräsidium Unterfranken
Immer wieder finden Menschen Munition aus dem 2. Weltkrieg. So auch am Sonntag bei Würzburg. Die Polizei warnt eindringlich davor, selbst Hand anzulegen. Foto: Polizeipräsidium Unterfranken
Wie die Polizei mitteilt, meldete sich ein Hobbyarchäologe am Sonntagnachmittag beim Polizeipräsidium Unterfranken.

Er war kurz vor 14 Uhr auf einem Feld bei Bütthard im Landkreis Würzburg zu Fuß unterwegs und am Boden auf einen verdächtigen Gegenstand aufmerksam geworden. Nach einer näheren Überprüfung erkannte der Mann, dass es sich um Munition handelt, nahm diese an sich und deponierte sie an einem Baum.

"Ohne jeden Vorwurf hatte der Finder nur Gutes im Sinne und wollte die Munition sicher ablegen", erklärt das Polizeipräsidium Unterfranken. Problematisch und als akut lebensgefährlich bezeichnen allerdings Fachleute das Anfassen oder gar Aufheben von Fundmunition.

Sei es im Zuge von Bauarbeiten, einer gezielten Überprüfung oder durch puren Zufall - dass es immer wieder auch in Unterfranken zum Auffinden von Altlasten aus dem 2. Weltkrieg kommt ist hinlänglich bekannt. Die Polizei warnt jedoch dringend davor, die hochgefährlichen Gegenstände anzufassen oder gar selbst zu transportieren.

Absolut richtig hingegen macht man alles, wenn man sofort die Polizei über Notruf 110 alarmiert. "Die Beamtinnen und Beamten kümmern sich dann selbst vor Ort um die fachliche Einstufung des Gegenstandes", so die Polizei.

So auch letztlich im Fall vom Sonntag. Anhand von Lichtbildern identifizierten die Spezialisten vom Kampfmittelräumdienst die Munition als amerikanische Panzergranate, deren Entschärfung in Form einer Sprengung gegen 17.30 Uhr vor Ort problemlos erfolgte.

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