Weibersbrunn
Fundgeld

"Ehrlicher" Finder ist nun um 1000 Euro ärmer

Am Mittwochnachmittag teilte ein Geschäftsmann telefonisch der Rastanlage Weibersbrunn mit, dass er in der dortigen Toilette - er konnte sogar die Toilettennummer angeben - eine Geldbörse mit einem hohen vierstelligen Geldbetrag liegen gelassen hatte. Er ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass das Geld schon einen "neuen" Besitzer hatte.
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Symbolbild: Archiv/Jens Wolf/dpa
Symbolbild: Archiv/Jens Wolf/dpa
Eine Rastanlagenangestellte begab sich zu besagter Toilette, die zu diesem Zeitpunkt besetzt war. Den herauskommenden 59-jährigen Mann sprach sie wegen einer Geldbörse an, woraufhin er ihr eine auf dem Papierspender liegende Börse zeigte.

Da sich in der Börse nur sehr wenig Geld befand, eilte sie dem Mann nach und sprach ihn erneut an. Dieser händigte ihr daraufhin ein Bündel mit etwas über 2000 Euro (immer noch weniger als die Hälfte des fehlenden Geldes) aus und wollte gehen.

Er wurde aber angehalten und die Polizei verständigt. Dem Geschäftsmann konnte schließlich der gesamte Geldbetrag samt Börse übergeben werden, der Tatverdächtige musste wegen eines versuchten Diebstahldeliktes eine Sicherheitsleistung von 1000 Euro hinterlegen. pol/tos
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