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Würzburg
Feuer

Drei Verletzte bei Zimmerbrand in Würzburg

Am Montagmorgen wurden bei einem Zimmerbrand in Würzburg drei Personen leicht verletzt. Eine Nachbarin konnte eine Bewohnerin zum Glück noch rechtzeitig wecken. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 50.000 Euro.
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Symbolbild: Ronald Rinklef
Symbolbild: Ronald Rinklef
Am Montag wurde der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein Brand in einem Einfamilienhaus in der Otto-Nagler-Straße in Würzburg gemeldet. Sofort wurden zwei Polizeistreifen und die Berufsfeuerwehr Würzburg zum Brandort entsandt. Da nicht auszuschließen war, ob sich noch Bewohner in dem Haus befinden, versuchten die Beamten, in das Gebäude zu gelangen. Ein Polizeibeamter erlitt bei dem Einsatz eine Rauchgasvergiftung. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass sich keine Personen mehr in Gefahr befinden und die eintreffende Berufsfeuerwehr konnte sich gänzlich der Brandbekämpfung widmen.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen brach das Feuer in der Küche der Einliegerwohnung des Einfamilienhauses aus und entwickelte sich zu einem offenen Brand. Als das Feuer ausbrach, war die 51-jährige Bewohnerin nicht anwesend. Erst, als sie nach Hause zurückkehrte, stellte sie eine starke Rauchentwicklung fest.
Eine 64-jährige Frau, die zum Brandzeitpunkt in einer anderen Wohnung schlief, konnte glücklicherweise von einer Nachbarin geweckt werden. Durch die Aufmerksamkeit der Frau konnte so schlimmeres verhindert werden.

Während die Mieterin zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde, wurde die 64-Jährige lediglich vor Ort ärztlich versorgt. Der verletzte Polizeibeamte konnte seinen Dienst nicht weiter fortsetzen. An dem Haus entstand ein Gebäudeschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. pol

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