Kleinkahl
Brand

Brand in Kleinkahler Sägewerk: Löscharbeiten dauerten etwa 15 Stunden

Von Montagvormittag bis in die Nacht zum Dienstag haben Feuerwehrleute in einem Sägewerk in Kleinkahl gegen einen Brand gekämpft.
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Symbolbild: pexels.com
Symbolbild: pexels.com
Gegen einen Brand im Silo eines Sägewerks in Kleinkahl kämpften Feuerwehrleute aus 13 Wehren etwa 15 Stunden lang - von Montagvormittag bis in die Nacht zum Dienstag. Wie die Polizei mitteilt, konnte das Feuer erst gegen 2 Uhr in der Nacht gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war - nach derzeitigem Ermittlungsstand - eine Verpuffung.


Verpuffung

Kurz vor 10.30 Uhr am Montag wurde der Integrierten Leitstelle Aschaffenburg und der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein Brand in einem Sägewerk in Kleinkahl gemeldet. Im Bereich der Brennstoffzuführung der Verbrennungsanlage war zunächst, wohl durch eine Verpuffung, eine Kleinmenge an Holzspänen in Brand geraten.


Brand greift auf Hackschnitzelsilo über

Die alarmierte Feuerwehr Kleinkahl hatte diesen Brand schnell unter Kontrolle. Hierbei entstand nur geringer Sachschaden. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Feuer aber wohl bereits auf den Inhalt des Hackschnitzelsilos übergegriffen. In diesem entwickelte sich in der Folge ein weiterer Brand, der bis spät in die Nacht von Einsatzkräften von 13 Feuerwehren aus der Region bekämpft wurde.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen. Nach derzeitigem Stand dürfte es in der Verbrennungsanlage des Sägewerks im Bereich der Zuführungsanlage für Holzhackschnitzel zu einer Verpuffung gekommen sein, wodurch sich neben dem zunächst gemeldeten Kleinbrand auch ein Schwelbrand im Inneren des Hackschnitzelsilos entwickelt hat. Den Schaden schätzen die Brandermittler auf mehrere tausend Euro.


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