Theilheim
Übergewicht auf der A3

Anhänger war über 100 Prozent schwerer als erlaubt

Einen viel zu schweren Anhänger hat ein Auto gezogen, das einer Motorradstreife der Autobahnpolizei am Donnerstagnachmittag auf der A3 aufgefallen war. Das Gespann wurde aus dem Verkehr gezogen und durfte so nicht weiterfahren.
Artikel drucken Artikel einbetten
Foto: Polizei
Foto: Polizei
Gegen 13 Uhr war ein 53-jähriger Mann mit seinem Opel Astra Kombi und einem Tandemanhänger mit niederländischer Zulassung, die beide schwer beladen waren, in Richtung Nürnberg unterwegs. Am Randersackerer Berg machte sich die verhältnismäßig geringe Motorleistung des 18 Jahre alten Diesels von 82 PS, der schon fast 450.000 Kilometer auf dem Tacho hatte, bemerkbar. Mit maximal 60 km/h erklomm das Gespann die Steigungsstrecke und wurde bergauf von allen Lastern überholt.

Als der Beamte das Fahrzeug kontrollierte, fiel ihm zunächst die fachmännische Sicherung der Fracht des mit 200 Zaunpfählen und Gerüstteilen beladenen Anhängers auf. Da ihm jedoch das Gespann überladen schien, wurde es zu einer Waage eskortiert. Dort stellte sich heraus, dass weder der Pkw noch der Anhänger überladen waren.
Allerdings stellte der Polizist fest, dass der Opel nur 950 Kilogramm ziehen durfte, der Anhänger aber ein Gewicht von 2000 Kilogramm hatte und somit um über 100 Prozent zu schwer für das Zugfahrzeug war.

Der Anhänger wurde sicher abgestellt. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 260 Euro durfte der Mann, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, seine Reise nach Rumänien ohne Anhänger fortsetzen. Er beabsichtigt den Anhänger bei der Rückkehr aus seinem Geburtsland mit seinem Geländewagen abzuholen. pol

Kommentare (3)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren