Würzburg
Demonstration

3000 Menschen in München und Würzburg demonstrieren gegen "Pegida"

Über 3000 Menschen sind in München und Würzburg gegen die islamfeindliche "Pegida"-Bewegung auf die Straße gegangen, 900 der Teilnehmer demonstrierten in Würzburg gegen Pegida.
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Archivbild München ist bunt Foto: Andreas Gebert/dpa
Archivbild München ist bunt Foto: Andreas Gebert/dpa
Über 3000 Menschen sind in München und Würzburg gegen die islamfeindliche "Pegida"-Bewegung auf die Straße gegangen. In München demonstrierten rund 2200 Teilnehmer des Bündnisses "München bleibt bunt" für eine offene und tolerante Gesellschaft, wie die Polizei am Montagabend auf epd-Anfrage mitteilte.

Vergangene Woche waren es noch 12.000, davor 20.000.

Um 17:30 Uhr setzte sich am Hauptbahnhof in Würzburg der Aufzug "Solidarität leben - weltweit" in Richtung Marktplatz in Bewegung. Das teilte die Polizei mit. Die Demonstration mit etwa 500 Teilnehmern zog friedlich durch die Würzburger Innenstadt. Die Veranstalter hielten am Unteren Markt bis etwa 18.30 Uhr eine Abschlusskundgebung mit verschiedenen Rednern und über 800 Teilnehmern.

Seit 19:00 Uhr haben sich am Vierröhrenbrunnen knapp 10 Teilnehmer zur Friedenswache mit dem Thema "Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit" versammelt. Die Veranstaltung verläuft bislang störungsfrei.

Um 19.20 Uhr setzten sich nach einer Auftaktkundgebung etwa 120 Teilnehmer der Demonstration mit dem Motto "Gegen Glaubenskriege auf Deutschem Boden" in der Neubaustraße in Bewegung. Die Aufzugstrecke bis zum Peterplatz wurde durch die Polizei mit Sperrgittern gesichert. So soll ein störungsfreier Verlauf der Veranstaltung gewährleistet werden. An den Sperrgittern haben sich bislang etwa 250 Gegendemonstranten zusammengefunden, die lautstark protestieren und ebenfalls ihre Meinung kund tun. Teilweise kam es zu Versuchen von Gegendemonstranten, Versammlungseilnehmer an der Teilnahme der Veranstaltung zu behindern. Diese Störungen konnten von Polizeikräften unterbunden werden. Derzeit findet auf dem Peterplatz die Schlussveranstaltung statt.

epd/Polizei
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