Ursheim
Trümmerfeld

Lkw kracht in Scheune, reißt Strommast um und begräbt Pferd unter sich - tot

Vermutlich ungebremst ist ein Lkw in eine Pferdekoppel gefahren: Der Lastwagen zerstörte einen Unterstand komplett und eine Scheune zum Teil. Ein Pferd musste sterben.
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Lkw kracht in Scheune und reist alles nieder - Pferd muss eingeschläfert werden: Im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hat sich am Mittwochnachmittag ein folgenschwerer Unfall ereignet. In Ursheim, einem Ortsteil von Polsingen, krachte ein Lkw in eine Scheune. Ein Pferdeunterstand, der an der Scheune befestigt war, riss der Laster komplett weg. Für ein Pferd endete dieser Unfall tödlich.

Lkw fährt geradeaus in Scheune

Von Oberappenberg kommend war am Mittwochnachmittag ein Lastwagen auf dem Weg nach Ursheim. An der Ortseinfahrt verlor der Fahrer aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Die Spuren am Unfallort lassen vermuten, dass der Lkw in der Kurve einfach gerade aus fuhr, wie ein Polizist der Dienststelle Treuchtlingen auf Anfrage von inFranken.de berichtet.

Dann habe der Lastwagen einen Pferdeunterstand aus Holz und Metall komplett zerstört und sei umgekippt, heißt es weiter. Dabei wurde auch ein Pferd unter dem Lkw begraben und musste anschließend eingeschläfert werden. Da sich in unmittelbarer Nähe zum Unfallort eine Koppel befindet, wurden drei weitere Pferde durch herumfliegende Teile verletzt.

 

Strommast umgerissen, Hauswand muss abgetragen werden

Der Fahrer wurde aus dem Unglücks-Fahrzeug geborgen, vor Ort vom Notarzt versorgt und anschließend mit leichten bis mittelschweren Verletzungen ins Klinikum gebracht. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand kann die Polizei aktuell keine Aussage treffen.

Da der Lkw beim Umkippen einen Strommast mitgerissen hatte, war der Einsatz gerade zu Beginn heikel. Erst als der Strom abgestellt war, konnten die Einsatzkräfte uneingeschränkt arbeiten. Das hatte allerdings zur Folge, dass im Nachbardorf zeitweise der Strom weg war.

Teile der Scheuenwand mussten nach dem Unfall aus Sicherheitsgründen abgetragen werden und auch die Ortseinfahrt musste durch die Feuerwehr gesperrt werden. Der Sachschaden liegt ersten Schätzungen zur Folge zwischen 150.000 und 175.000 Euro.

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