Treuchtlingen
Feuerwehr

Fränkischer Feuerwehrmann parkt "absichtlich" vor Blitzer und warnt Autofahrer

Ein fränkischer Feuerwehrmann parkt vor einer Radarfalle, und will seine "Landsleute schützen". Es kommt zum Streit an der Hauptstraße. Nun reagiert die Stadt.
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Im mittelfränkischen Treuchtlingen ist es an einer Radarfalle zu hitzigen Diskussionen gekommen. Die örtliche Polizei eilte zum Ort des Geschehens, um zu schlichten. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa
Im mittelfränkischen Treuchtlingen ist es an einer Radarfalle zu hitzigen Diskussionen gekommen. Die örtliche Polizei eilte zum Ort des Geschehens, um zu schlichten. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

  • Streit an fränkischer Hauptstraße
  • Feuerwehrmann parkt "absichtlich" vor Blitzer
  • Fall könnte Nachspiel haben

Ein fränkischer Feuerwehrmann hat in Treuchtlingen (Kreis Weißenburg-Gunzenhausen) für Aufregung gesorgt. Grund dafür, war ein geparktes Einsatzfahrzeug. Der 31-jährige Feuerwehrmann parkte den Wagen am Samstagvormittag (26. Oktober 2019) vor einem Blitzer. Die Stadt hatte die Radarfalle im Stadtteil Gundelsheim aufgestellt, um Messungen durchzuführen.

Treuchtlinger Feuerwehrmann: "Landsleute schützen"

Informationen der örtlichen Polizei zufolge, parkte der 31-Jährige das Feuerwehrauto absichtlich vor dem Blitzer. Zusätzlich gestikulierte er wild am Straßenrand, um heranrauschende Autofahrer vor dem Blitzer zu warnen. Daraufhin gerieten der Verantwortliche des städtischen Messkommandos und der Feuerwehrmann in einen Streit: Daraufhin wurde die Treuchtlinger Polizei alarmiert. Die Beamten eilten nach Gundelsheim und schlichteten die Streitigkeiten. Der Mann, der Mitglied der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr ist, zeigte sich dabei uneinsichtig: "Er müsse als Feuerwehr seine Landsleute schützen" sagte er zu den Polizisten.

Der Fall liegt nun bei der Stadt Treuchtlingen, da diese für die Freiwilligen Feuerwehren zuständig ist. Dort kommt es nun wohl zu einem klärenden Gespräch. Ein Treuchtlinger Polizist sagte auf Nachfrage von inFranken.de, dass der Fall für sie damit abgeschlossen ist: " Da kommt strafrechtlich nichts raus."

Ende September ist es auf der A3 in Mittelfranken zur Eskalation gekommen. Ein fränkischer Feuerwehrmann wurde von einem Autofahrer angegriffen und getreten: "Scheiß Feuerwehr."

ls/tu

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