Titting
Großbrand

Flammeninferno an fränkischer Grenze: Kompletter Holzlagerplatz in Flammen

An der Grenze zu Franken ist es in der Nacht zu einem Großbrand gekommen. Ein Hektar voller Holz stand dabei in Flammen: Die Feuerwehr löschte die ganze Nacht.
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Der Großbrand ereignete sich bei Titting (Kreis Eichstätt) nahe des mittelfränkischen Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen. Foto: Fechner/News5
Der Großbrand ereignete sich bei Titting (Kreis Eichstätt) nahe des mittelfränkischen Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen. Foto: Fechner/News5

 

  • Großbrand an der Grenze zu Mittelfranken
  • Holzlagerplatz komplett in Flammen
  • Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen bis in die Morgenstunden

 

Holzlagerplatz in Titting in Flammen: Was war passiert?

In der Nacht auf Sonntag (7. Juli 2019) ist es bei Titting (Landkreis Eichstätt, Oberbayern) zu einem Flammeninferno auf einem Holzlagerplatz gekommen. Der Großbrand ereignete sich unweit der Grenze zum mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Gegen kurz vor Mitternacht erreichte die örtliche Polizei ein Alarm, dass der Lagerplatz brenne. Bereits von Weitem loderten dabei Flammen am Waldgebiet, Rauch stieg in den Nachthimmel auf. Circa ein Hektar des Holzlagerplatzes brannte, wie die Polizei gegenüber inFranken.de sagte.

Großbrand nahe Mittelfranken: Großaufgebot der Feuerwehr vor Ort

Einsatzkräfte umliegender Feuerwehren kämpften die komplette Nacht gegen die Flammen. Auch aus dem mittelfränkischen Kreis Roth eilten Feuerwehren zu Hilfe nach Titting. Das Feuer griff teilweise vom Holzlagerplatz auf Bäume des angrenzenden Waldgebietes über. Circa 150 Feuerwehrleute wurden von lokalen Landwirten unterstützt, die Löschwasser in Güllefässern bereitstellten, so die Polizei auf Nachfrage.

Die Löscharbeiten waren zudem aufwendig, da eine vier Kilometer lange Schlauchstrecke aufgebaut und Wasser über weite Wege zugeführt werden musste, wie Kreisbrandmeister Wolfgang Forster zu News5 sagte. Das in Brand geratene Gelände liegt bezüglich der Wasserversorgung der Feuerwehr sehr ungünstig an einem Berg.

Die Höhe des Schadens kann aktuell noch beziffert werden. Die Ursache des Flammeninfernos ist ebenfalls unklar. Laut Polizei laufen dazu die Ermittlungen. Bereits am Freitag (5. Juli 2019) wurde vor der hohen Waldbrandgefahr gewarnt. Die fränkischen Wälder sind aktuell sehr trocken. Einen Zusammenhang des Großbrandes zur Gefahr von Waldbränden, konnte die Polizei bislang nicht ausschließen.

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