Weißenburg in Bayern
Krankheit für Tiere

Staupevirus bei Füchsen in der Region nachgewiesen: Was Hundehalter jetzt beachten müssen

In Mittelfranken wurde bei zwei toten Füchsen das Staupevirus nachgewiesen. Hunde sind gefährdet sich an dem Virus anzustecken. Deshalb sollten einige Hinweise beachtet werden. Für den Menschen besteht keine Infektionsgefahr.
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In Mittelfranken wurde der Staupevirus bei Füchsen nachgewiesen. Hundehalter sollen jetzt besonders auf ihre Vierbeiner achtgeben. Symbolfoto: SAJ/Adobe Stock
In Mittelfranken wurde der Staupevirus bei Füchsen nachgewiesen. Hundehalter sollen jetzt besonders auf ihre Vierbeiner achtgeben. Symbolfoto: SAJ/Adobe Stock

Im Jagdrevier in Langenaltheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wurde bei zwei toten Füchsen das Staupevirus nachgewiesen. Für Hunde besteht Infektionsgefahr. Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen warnt nun alle Hundehalter besonders bei Spaziergänge im Wald.

Staupevirus in Mittelfranken: Für Hunde ist der Virus tödlich

Das Staupevirus wird mittels Tröpfchen übertragen. Ansteckungsgefahr besteht für Hunde und hundeartige Tiere wie Füchse und Frettchen. Für Menschen besteht keine Ansteckungsgefahr. Für Hunde verläuft die Viruserkrankung fast immer tödlich. Eine Behandlung ist bei Infizierung meistens erfolglos. Symptome für eine Erkrankung sind Fieber, Magen-Darm-Beschwerden oder Atemwegssymptome.

Im weiteren Verlauf kann es durch die Schädigung des Gehirns zu zentralnervösen Störungen kommen, die durch ähnliche Anzeichen wie bei einer Tollwuterkrankung zu erkennen sind. Dazu zählen zum Beispiel Lähmungserscheinungen oder Krämpfe zudem verlieren die Tiere die Scheu vor dem Menschen.

 

Hundehalter sollten im Wald ihre Tiere angeleint lassen. Das Veterinäramt rät zur Überprüfung des Staupe-Impfstatus der Tiere. Sollte die Impfung nicht in den erforderlichen Abständen durchgeführt worden sein, wird zu einer Auffrischung geraten.

Auch in den Landkreisen Ansbach und Neumarkt sowie in Nürnberg wurde der Virus dieses Jahr bereits bei Füchsen festgestellt. Wer einen auffälligen oder toten Fuchs sieht, sollte den zuständigen Jagdpächter informieren.

 

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