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Weißenburg in Bayern
Coronavirus

Kita- und Friseur-Mitarbeiterin mit Corona infiziert – über 100 Kontakte müssen in Quarantäne

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sind bislang 15 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Alle Informationen im News-Ticker.
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Das Coronavirus breitet sich auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen aus. 

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 14.05.2020, 20 Uhr: Massive Quarantäne-Maßnahmen nach Corona-Fällen in Kita und bei Friseur

In den vergangenen Tagen haben sich zwei Infektionsfälle im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ergeben, die eine größere Testwelle nach sich ziehen werden. Zum einen wurde eine Mitarbeiterin einer Kindertagesstätte im Landkreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet, zum anderen eine Mitarbeiterin eines Friseursalons im Landkreis. Das Gesundheitsamt im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen hat sofort Quarantänemaßnahmen angeordnet und über 100 Kontaktpersonen ermittelt. 

Das Gesundheitsamt konnte schnell auf die Meldung der beiden Infektionen reagieren und Maßnahmen einleiten. Die Mitarbeiterinnen und die in der Kindertagesstätte betreuten Kinder sind bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses in häuslicher Quarantäne. Bis weitere Infektionen ausgeschlossen werden können, bleibt die Kindertagesstätte geschlossen. 

Ähnlich agiert das Gesundheitsamt auch bei der positiv getesteten Mitarbeiterin eines Frisörsalons. Auch hier werden deren Kolleginnen in den kommenden Tagen getestet und bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses zu Hause isoliert. Aufgrund der Pflicht die Kontaktdaten der Kundschaft im Frisörsalon genau zu dokumentieren, konnten bereits alle Kunden informiert werden. Die betroffenen Personen befinden sich nun ebenfalls in häuslicher Quarantäne und werden getestet. 

Der Betrieb des Friseursalons ist eingestellt, bis ein Ansteckungsrisiko ausgeschlossen werden kann.

Dr. Johannes Rank, der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, hat die berechtigte Hoffnung, dass durch die Maskenpflicht weitere Infektionen verhindert werden konnten. Aus Gründen der Vorsorge werden aber dennoch alle engeren Kontaktpersonen getestet und isoliert, auch um Erkenntnisse über die Wirksamkeit der bestehenden Maßnahmen zu erhalten. 

Betroffene Personen wurden bereits vom Gesundheitsamt informiert und werden nun auf das Virus getestet. Dabei ist zu beachten, dass eine Ansteckung mit dem Virus nach dem Kontakt mit einem Infizierten frühestens nach fünf Tagen labordiagnostisch festgestellt werden kann. Die Testung der Kontaktpersonen erfolgt also entsprechend nach diesem Zeitraum, um eindeutige Testergebnisse zu erzielen. Bis das sichere Testergebnis vorliegt, bleiben die Kontaktpersonen vorsichtshalber in häuslicher Quarantäne. 

Aktuelle Zahlen

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wurde bisher bei insgesamt 375 Personen eine Corona-Infektion labordiagnostisch nachgewiesen. Davon sind 198 Fälle genesene bzw. abgeschlossene Fälle. 25 Personen sind im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 verstorben. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters und vorbestehender Krankheiten zählten alle Verstorbenen zur Risikogruppe. Bei der Erfassung der Todesfälle hält sich das Gesundheitsamt im Landkreis an die Praxis des Robert-Koch-Instituts. Damit werden zum einen Personen in die Statistik aufgenommen, die direkt an den Folgen von Covid-19 gestorben sind. Zum anderen werden auch jene gezählt, die an Vorerkrankungen litten und bei denen sich die Todesursache nicht eindeutig nachweisen lässt. 

Update vom 21.04.2020, 10.35 Uhr: 15 Todesfälle im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Wie das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen auf seiner Homepage mitteilt, sind im Landkreis inzwischen 15 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Zudem verzeichnet das Landratsamt 283 bestätigte Corona-Infektionen. Davon gelten mittlerweile 103 Patienten wieder als genesen. Bei der Erfassung der Todesfälle hält sich das Gesundheitsamt im Landkreis nach eigener Aussage an die Praxis des Robert-Koch-Instituts. "Damit werden zum einen Personen in die Statistik aufgenommen, die direkt an den Folgen von Covid-19 gestorben sind. Zum anderen werden auch jene gezählt, die an Vorerkrankungen litten und bei denen sich die Todesursache nicht eindeutig nachweisen lässt", heißt es auf der Homepage.

Update vom 15.04.2020, 12.12 Uhr: Zwei weitere Covid-19-Patienten sterben

Die Gesamtzahl der bestätigten Coronavirus-Fälle liegt am Mittwoch (15.04.2020) im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bei 263. Zwölf Menschen sind bislang in Zusammenhang mit dem Erreger ums Leben gekommen – das sind zwei Tote mehr als zuletzt. 

Update vom 13.04.2020, 15.45 Uhr: Infektionen in Seniorenheim - sechs Todesfälle

Erstmals wurden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in einem Seniorenheim Infektionen mit SARS-CoV-2 nachgewiesen, wie das Landratsamt am Ostermontag mitteilte. Bei der Einrichtung handelt es sich um das Georg-Nestler-Haus in Pappenheim. Die vergangenen Osterfeiertage haben für Bewohner und Mitarbeiter eine traurige Entwicklung gebracht. Insgesamt wurde bei 29 von 42 Heimbewohnern sowie bei acht von 21 getesteten Mitarbeitenden das Coronavirus festgestellt. Sechs Bewohner, die auf eine intensive Pflege angewiesen waren und aufgrund ihres Alters und schwerer Begleiterkrankungen zur Corona-Risikogruppe gehörten, seien verstorben.

Nach der ersten bestätigten Infektion innerhalb der Einrichtung seien umgehend alle Bewohner sowie der Großteil der Belegschaft auf das Virus getestet worden. Alle Bewohner seien in Einzelzimmern isoliert, wodurch der Kontakt zwischen positiv und negativ getesteten Personen vermieden wird. Die Pflege der erkrankten Personen ist gewährleistet. Insgesamt sind sechs Bewohner des Seniorenheims mit dem Coronavirus verstorben. Alle sechs Personen waren intensive Pflegefälle. „Die Entwicklungen in Pappenheim sind sehr rasant“, äußerte sich der Versorgungsarzt Peter Löw in der Mittei.

Die Heimleitung setzt in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem Versorgungsarzt Löw einen Notfallplan um. Unter anderem werden die positiv getesteten Bewohner innerhalb der Einrichtung isoliert untergebracht und die Krankheitsverläufe permanent überwacht. Die Kontakte mit Außenstehenden werden noch weiter reduziert, insbesondere wurde die Behandlung der Heimbewohner auf einen einzigen Heimarzt eingegrenzt. Der zuständige Arzt ist zweimal am Tag im Seniorenheim. Die Einrichtung wird mit zusätzlichen Schutzmaterialien ausgestattet. Insgesamt gilt der Grundsatz, dass gesunde und nur leicht symptomatische Bewohner im Heim bleiben sollen, da für ältere, demente oder vorerkrankte Personen ein Ortswechsel eine zu große Belastung ist.

Die Situation ist für die Bewohner sehr belastend, wie Regionalleiter Dominic Bader mitteilt. "Unser gesamtes Team bestehend aus Pflegenden, Hauswirtschaftlerinnen und Reinigungskräften sowie der Heimleitung arbeitet eng zusammen, um die Situation bestmöglich bewältigen zu können. Unsere Pflegekräfte widmen sich mit aller Kraft den Bewohnerinnen und Bewohnern“, sagte Bader.

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wurde bisher bei insgesamt 257 Personen eine Corona-Infektion labordiagnostisch nachgewiesen. Davon gelten 14 Personen als genesen. Zehn Personen sind im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 verstorben. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters und vorbestehender Krankheiten zählten alle Verstorbenen zur Risikogruppe. Bei der Erfassung der Todesfälle hält sich das Gesundheitsamt im Landkreis an die Praxis des Robert-Koch-Instituts. Damit werden zum einen Personen in die Statistik aufgenommen, die direkt an den Folgen von Covid-19 gestorben sind. Zum anderen werden auch jene gezählt, die an Vorerkrankungen litten und bei denen sich die Todesursache nicht eindeutig nachweisen lässt. 

Aktuell leben damit in Weißenburg-Gunzenhausen 233 nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Personen. 16 Personen werden stationär im Klinikum Altmühlfranken behandelt, wovon sechs Personen beamtet werden.

Update vom 06.04.2020, 13.25 Uhr: Inzwischen 163 Menschen infiziert

Auf der Homepage des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen kann man täglich die aktuellen Corona-Fallzahlen einsehen. Inzwischen sind 163 Menschen an Covid-19 erkrankt. Zwei Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. 

Update vom 03.04.2020, 14.05 Uhr: Dr. Peter Löw zum Versorgungsarzt bestellt

Landrat Gerhard Wägemann hat zur Bewältigung der Corona-Krise Dr. med. Peter Löw aus Treuchtlingen zum Versorgungsarzt für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bestellt. Das teilt das Landratsamt mit. 

Der Versorgungsarzt ist der Führungsgruppe Katastrophenschutz zugeteilt und in den täglich telefonisch tagenden Krisenstab des Landkreises berufen. Auf den Mediziner kommen damit unterschiedliche Aufgaben zu. Unter anderem soll er die Versorgung mit ambulanten ärztlichen Leistungen und der entsprechenden Schutzausrüstung im Landkreis planen und koordinieren. Zudem kümmert er sich um die Ausweisung von Schwerpunktpraxen für die Untersuchung und Behandlung von COVID-19-Patienten.

Landrat Gerhard Wägemann ist sehr froh, dass er Dr. Peter Löw für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewinnen konnte: „Ein sehr erfahrener Mediziner, der darüber hinaus im Landkreis sowie als Delegierter des Bayerischen Hausärzteverbandes sehr gut vernetzt ist“. Dr. Peter Löw ist seit 2004 in Treuchtlingen als niedergelassener Facharzt für Innere Medizin tätig und betreibt dort seit 2007 eine hausärztlich internistische Gemeinschaftspraxis. Zudem gilt er als ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Infektiologie.

Update vom 02.04.2020, 19.10 Uhr: Zweiter Todesfall bestätigt

Im Klinikum Altmühlfranken ist ein weiterer Todesfall bestätigt worden. Dort starb ein Mann an den Folgen einer Corona-Erkrankung. Der 88-Jährige hatte bereits Vorerkrankungen, wurde stationär behandelt und lehnte eine künstliche Beatmung ausdrücklich ab. 

Damit ist es bislang der zweite Todesfall im Zusammenhang mit der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. In beiden Fällen litten die Patienten unter Vorerkrankungen. 

Die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten ist im Vergleich zum Vortag um 23 auf insgesamt 133 Fälle angestiegen (Stand 02.04.2020). Davon befinden sich 17 Personen in stationärere Behandlung, wovon in fünf Fällen eine künstliche Beatmung angewendet wird.

Update vom 31.03.2020, 13.36 Uhr: Mehr als 100 Menschen infiziert

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen veröffentlicht täglich neue Fallzahlen von Corona-Infektionen im Landkreis. Inzwischen gibt es im mittelfränkischen Kreis Weißenburg-Gunzenhausen mehr als 100 Infizierte. Um ganz genau zu sein, wurden 101 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Weitere Angaben machte das Landratsamt nicht.

Update vom 30.03.2020, 14.20 Uhr: Zahl der Infektionen steigt kontinuierlich

Auch nach dem ersten Todesfall im Landkreis am vergangenen Freitag steigen die Fallzahlen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen langsam, aber kontinuierlich an: Am Samstag waren 82 infizierte Menschen registriert, am Sonntag (29.03.2020) bereits 91.

Update vom 27.03.2020, 12.40 Uhr: Erster Corona-Todesfall in Weißenburg-Gunzenhausen

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus den ersten Todesfall. Ein 88-jähriger Mann mit Vorerkrankungen ist am Freitag (27.03.2020) im Klinikum Altmühlfranken in Gunzenhausen an den Folgen der Viruserkrankung verstorben.

Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und seiner Vorerkrankungen gehörte der 88-Jährige zur Hochrisikogruppe. Eine künstliche Beatmung lehnte der Verstorbene in seiner Patientenverfügung ab. Der Mann hatte seinen Wohnsitz im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Weitere Details zu dem verstorbenen Patienten können zum Schutz der persönlichen Daten nicht bekannt gegeben werden.

Mittlerweile haben sich im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen 74 Personen mit dem Coronavirus nachweislich infiziert (Stand: 27.03.2020, 7.30 Uhr). Darunter sind auch bereits genesene Personen enthalten. Diese werden vom Gesundheitsamt nicht gesondert erfasst. 

Update vom 23.03.2020, 15.20 Uhr: So verfahren wir mit Aktualisierungen

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen aktualisieren wir die Fallzahlen nicht mehr mehrmals am Tag. Daher kann es vorkommen, dass die letzten Zahlen von Angaben an anderer Stelle abweichen. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier in unserer Frankenkarte.

Das Landesamt für Gesundheit spricht derzeit von 24 Infizierten im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

Sollte es besondere Entwicklungen geben wie etwa Maßnahmen, die speziell den Landkreis betreffen oder andere Informationen, die über das Vermelden von Fallzahlen hinausgehen, aktualisieren wir den Artikel. 

Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 20.03.2020, 11.35 Uhr: Jetzt acht Coronavirus-Fälle

Jetzt ist die Zahl der Infizierten im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen acht gestiegen. Das Landratsamt weist auf die "sehr dynamische" Situation hin. 

Update vom 20.03.2020, 10.30 Uhr: Zahl der Coronavirus-Fälle steigt auf sieben

Aktuell gibt es sieben bestätige Personen, die am Coronavirus erkrankt sind, das teilt das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen mit. Die Kontaktpersonen der beiden neuen Fälle werden vom Gesundheitsamt ermittelt und verständigt. 

Update vom 18.03.2020, 14.30 Uhr: Coronavirus im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen

Alle Informationen zur Lage im Freistaat, Deutschland und dem Rest der Welt lesen Sie im Ticker von inFranken.de.

Die inFranken.de-Redaktion aktualisiert diesen Artikel nicht täglich. Sobald es Neuigkeiten zum Coronavirus gibt, erfahren Sie es hier oder im News-Ticker.

Update vom 15.03.2020, 19 Uhr: Zweiter bestätigter Coronavirus-Fall im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es einen zweiten Coronavirus-Infizierten. Hierbei handelt es sich um den Ehemann der 56-jährigen Frau aus dem westlichen Landkreis, die vor Tagen bereits als erster bestätigter Coronavirus-Fall aus dem Landkreis gemeldet wurde. Dies teilte das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen am Samstagmittag (14.03.2020) mit.

 

Die Eheleute befinden sich demnach aufgrund des bislang milden Krankheitsverlaufs in häuslicher Quarantäne. Weitere Maßnahmen seien derzeit nicht veranlasst, so das Landratsamt weiter.

Meldung vom 11.03.2020: Coronavirus jetzt auch im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen: 56-Jährige infiziert

Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus. Inzwischen hat die neuartige Lungenkrankheit auch den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in Mittelfranken erreicht. Wie das zuständige Landratsamt mitteilt, gibt es den ersten bestätigten Fall. Bei der Infizierten handelt es sich um eine 56-jährige Frau aus dem westlichen Landkreis.

Die Frau war vor Kurzem im Urlaub in Südtirol. Bei der Untersuchung ihrer Symptomen eines grippalen Infekts wurde eine Coronavirus-Infektion festgestellt. Die 56-Jährige hält sich derzeit mit ihrer Familie in häuslicher Quarantäne auf. Dazu gehört auch deren Sohn, der aktuell die elfte Klasse eines Gymnasiums in Gunzenhausen besucht. Der Zustand der Infizierten ist stabil. Über die Entwicklung in Deutschland und weltweit klären wir in unserem Live-Ticker zum Coronavirus auf.

Vorsorgliche Quarantäne

Bis der Sohn der infizierten 56-Jährigen auch getestet worden ist, wurde in Abstimmung mit dem Simon-Marius-Gymnasium in Gunzenhausen beschlossen, die Jahrgangsstufe Q11 zunächst bis einschließlich Donnerstag, den 12.03.2020, vom Unterricht zu befreien, bis entsprechende Laborbefunde vorliegen.

 

Dabei handelt es sich laut Mittelung des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Besondere Verhaltensweisen von Seiten der Schüler und ihrer Eltern seien nicht erforderlich.