Gunzenhausen
Einbruch

Pappenheim: Unbekannter bricht in Pfarrhaus ein und verletzt Geistlichen bei der Flucht - Polizei sucht Zeugen

Ein Einbrecher verschaffte sich unerlaubt Zugang zum Pappenheimer Pfarrhaus. Als ein Geistlicher ihn auf frischer Tat ertappte, ergriff er die Flucht und verletzte dabei den Pfarrer.
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Ein Einbrecher wurde auf frischer Tat von einem Geistlichen überascht. Der Geistliche wurde leicht verletzt. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa
Ein Einbrecher wurde auf frischer Tat von einem Geistlichen überascht. Der Geistliche wurde leicht verletzt. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

Es war schon dunkel als ein unbekannter Mann am vergangenen Freitagabend (3. Januar 2020) in das Pappenheimer Pfarrhaus im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen eingebrochen ist. Das teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken am Dienstag mit.

Einbruch ins Pfarrheim: Pfarrer wurde verletzt

Gegen 19 Uhr hatte der unbekannte Einbrecher ein Fenster an der Gebäuderückseite in der Schützenstraße aufgehebelt und war so in die Räume des Pfarrhauses eingedrungen. Als er vom Pfarrer überrascht wurde, wie er die Räume durchsuchte, ging der Einbrecher auf den Geistlichen los.

Er rempelte ihn um und flüchtete anschließend ohne Beute. Der Pfarrer war durch den Rempler gestürzt, und hatte sich an der Hand verletzt. Er musste im Krankenhaus und wurde dort medizinisch versorgt, wie die Polizei berichtet.

Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter ein. Doch auch mit der Unterstützung eines Polizeihubschraubers gelang es bislang nicht, den Einbrecher zu finden.

Der Täter wird noch immer gesucht

Den Täter beschreibt die Polizei wie folgt:

Rund 55 Jahre alt, etwa 175 cm groß, kräftige Statur, Vollbart. Er war dunkel gekleidet und hatte ein "südländisches Aussehen".

In Deutschland werden unter anderem Menschen aus Italien, Griechenland und Spanien als "Südländisch" subsumiert. Das inkludiert auch zumeist dunkelbraune Haare, braune Augen und leicht dunkle Haut.

Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

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