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WhatsApp-Maleware

"Agent Smith"-Virus bei WhatsApp: Deutsche Smartphones betroffen - so schützen Sie sich

Erstmals wurde "Agent Smith" auf auf deutschen Smartphones nachgewiesen: Die Sicherheitslücke bei WhatsApp bedroht Millionen Handys mit schädlicher Maleware. Sensible Daten sind in Gefahr.
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  • Gefährliche Malware bei WhatsApp
  • Millionen Smartphones von Sicherheitslücke betroffen
  • Virus greift auf Daten zu
  • "Agent Smith" auch auf deutschen Geräten nachgewiesen
Im Messenger-Dienst WhatsApp gibt es eine Sicherheitslücke. Experten zu folge sind weltweit circa 25 Millionen Smartphones davon betroffen. Experten des Software-Unternehmens Check Point meldet jetzt, dass der gefährliche Trojaner auf etwa 42.000 deutschen Smartphones nachgewiesen werden konnte. Die Handys wurde mit einer sogenannten "Malware" infiziert. Diese ersetzt WhatsApp sowie andere Apps durch gefährliche Fake-Versionen. Oftmals ist die Schadsoftware in harmlos erscheinenden Apps, wie Fotoprogrammen oder Spielen versteckt. Diese kann unerlaubt auf Daten zugreifen. Die Malware ist darauf programmiert, unerwünschte Werbung in Apps auszuspielen.

Zudem besteht die Gefahr, dass es zu Kreditkarten-Missbrauch kommen kann, wie Experten von "Check Point" warnen. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Die Malware wird durch Experten als "Agent Smith" bezeichnet. Sie betrifft insbesondere das Betriebssystem Android. Aktuell sind die meisten Fälle in Indien gemeldet. Aber auch Länder, wie Indonesien oder die USA sind betroffen.

WhatsApp-Virus verbreitet sich: So schützen Sie sich

Die Software wird vor Allem über den App-Store "9Apps" vertrieben. Mittlerweile laufen Ermittlungen gegen die Urheber der Malware. Wie Forbes berichtet, konnte ein chinesisches Unternehmen ermittelt werden, das hinter der Software stecken soll. Google wurde bereits informiert, dass die Software ihr Unwesen treibt. Deshalb wurden alle infizierten Apps aus dem "Google Play Store" entfernt.

Vor der schädlichen Software schützen, kann man sich, indem sich die aktuellste Version des Betriebssystems Android auf dem Smartphone befindet. Bei dieser Android-Version haben die Entwickler das Problem der Schadsoftware berücksichtigt.

WhatsApp-Kettenbrief: Warnung vor Kontosperrung

Aktuell treibt ein neuer Kettenbrief im Messenger-Dienst WhatsApp sein Unwesen. Tatsächlich ist die Warnung vor Kosten und Datenklau nichts Neues: Das steckt hinter dem Kettenbrief.