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WhatsApp-Kettenbriefe

WhatsApp-Kettenbriefe: Das können Sie dagegen tun!

WhatsApp arbeitet an einer Lösung im Kampf gegen Fake News und Kettenbriefe. Im neuesten Test des Messengerdienstes, der bald verfügbar sein soll, soll es neue Funktionen geben.
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Auf WhatsApp kursieren immer wieder Kettenbriefe, die nichts Gutes verheisen. Damit soll bald Schluss sein, der Messengerdienst plant eine neue Funktion. Symbolbild: Screenshot/inFranken.de
Auf WhatsApp kursieren immer wieder Kettenbriefe, die nichts Gutes verheisen. Damit soll bald Schluss sein, der Messengerdienst plant eine neue Funktion. Symbolbild: Screenshot/inFranken.de

WhatsApp-Kettenbriefe - so kann man sie enttarnen: Der Messengerdienst WhatsApp testet derzeit, wie sich Nutzer in Zukunft gegen nervige Kettenbriefe wehren können. In der Vergangenheit kursierten immer wieder Kettenbriefe auf WhatsApp. So wurde beispielsweise vor Ute Lehr gewarnt, der neunjährige Nico verschickte Morddrohungen, die Momo-Challenge trieb ihr Unwesen, ein Weihnachtsmann-Kettenbrief versuchte Nutzer in eine betrügerische Falle zu locken oder das Gerücht kursierte, dass WhatsApp bald wieder Geld koste.

Geht es nach Facebook, wozu WhatsApp seit 2014 gehört, soll damit bald Schluss sein: Wie der Blog WABetaInfo berichtet, testet der Messengerdienst derzeit, wie Informationen angezeigt werden können, die darüber Aufschluss geben, wie oft Nachrichten bereits weitergeleitet wurden.

Neben den Informationen über Ankunfts- und Lesezeit soll bald auch ein "Zähler" integriert werden: So kann überprüft werden, wie oft die Nachricht bereits weitergeleitet wurde. Diese Funktion gilt allerdings nur für selbst abgeschickte Nachrichten. Bei Erhaltenen ist dies nicht verfügbar. Als "oft weitergeleitet" gilt in diesem Kontext, dass eine Nachricht vierfach oder öfter weitergeleitet wurde.

Die Tests dieser Funktion sollen in der kommenden Beta-Versionen ausgerollt werden. Derzeit befinden sich diese noch Entwicklungsprozess. Der aktuelle Modellversuch weist noch Schwächen auf: Hat man eine Falschmeldung beziehungsweise einen Kettenbrief bereits weitergeleitet, bringt es auch kaum etwas im Nachhinein zu erfahren, dass es sich einen Kettenbrief gehandelt hat - da helfen auch keine "oft weitergeleitet"-Informationen und kein Zähler. Dennoch bleibt abzuwarten, wie die neuen WhatsApp-Pläne aussehen werden.

Lesen Sie zusätzlich auf inFranken.de: WhatsApp: Horst Seehofer will, dass bald die Geheimdienste mitlesen können

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