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WhatsApp gehackt: Facebook warnt Nutzer - das können Sie tun

Nutzer des Messengers WhatsApp sollten dringen ein Update fahren: Wie das Unternehmen mitteilt, gibt es eine Sicherheitslücke. WhatsApp wurde gehackt. Wir sagen Ihnen, wie Sie ihr Smartphone jetzt sichern können.
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Der Messengerdienst WhatsApp hat eine Sicherheitslücke entdeckt und wohl geschlossen. Symbolbild: Martin Gerten/dpa
Der Messengerdienst WhatsApp hat eine Sicherheitslücke entdeckt und wohl geschlossen. Symbolbild: Martin Gerten/dpa

WhatsApp wurde gehackt - Sicherheitslücke entdeckt: Der Messenger-Dienst WhatsApp musste eine Sicherheitslücke schließen, durch die eine Überwachungs-Software auf den Smartphones vieler Nutzer installiert werden konnte. Die Lücke lag in der Umsetzung der Internet-Telefonie. Ein präparierter WhatsApp-Anruf infizierte so die Endgeräte. Dies berichtet die Deutsche-Presse-Agentur.

WhatsApp-Hack: Wer steckt hinter dem Angriff?

Mehreren Medienberichten zufolge steckt das israelische Unternehmen "NSO" dahinter. Dies berichten unter anderem die Financial Times sowie die New York Times. Die Firma verkauft demnach Spionage-Werkzeuge an Regierungen.

Der Messenger-Dienst WhatsApp geht davon aus, dass die Hack-Angriffe nur ausgewählte Nutzer betroffen haben. So machte die Financial Times einen Fall aus Großbritannien öffentlich: Ein Anwalt der auf Menschenrechte spezialisiert ist, wurde am Wochenende Ziel einer Attacke der Cyberkriminellen. Laut WhatsApp sei die Attacke jedoch gescheitert, da die Gegenmaßnahmen des Chatdienstes griffen.

Diese Maßnahmen laufen seit Anfang Mai. WhatsApp schloss die Sicherheitslücke wohl innerhalb weniger Tage.

NSO - eine Firma unter Verdacht

Das Unternehmen "NSO" vertreibt viele Produkte: Das bekannteste davon ist "Pegasus", eine Software, die Mikrofone sowie Kameras von Smartphones aktivieren kann. Zudem kann sie Standort-Daten abfischen und E-Mails sowie Kurzmitteilungen (SMS) durchsuchen. In einer Stellungnahme ließ "NSO" verlauten, dass man seine Werkzeuge nicht selbst einsetze, sondern diese lediglich vertreibe.

WhatsApp: Dringend Update installieren

Um sicher zu gehen, dass keine Daten abgefischt werden, empfiehlt Facebook beziehungsweise WhatsApp, das Betriebssystem zu updaten. Die wohl geschlossenen Sicherheitslücken betreffen iOS sowie Android.

tu