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Facebook, WhatsApp und Instagram down: Warum kommt es zu Störungen der sozialen Netzwerke?

Zuletzt gab es erneut Störungen bei Facebook, WhatsApp oder Instagram. Millionen von Nutzern waren davon betroffen. Doch was war das Problem?
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Bei WhatsApp, Facebook und Instagram kam es im November 2018, im März 2019 und im April 2019 zu weltweiten Störungen. Symbolbild: Bruce Mars/pexels.com
Bei WhatsApp, Facebook und Instagram kam es im November 2018, im März 2019 und im April 2019 zu weltweiten Störungen. Symbolbild: Bruce Mars/pexels.com

WhatsApp, Facebook und Instagram down: Was ist der Grund für die weltweiten Störungen? Im November 2018, als auch im März und April 2019 kam es zu weltweiten Ausfällen der sozialen Netzwerke Facebook, WhatsApp sowie Instagram. Millionen Menschen konnten die Dienste der betroffenen Seiten nur eingeschränkt nutzen. Facebook teilte in allen Fällen relativ schnell mit, dass man an der Behebung des Problems arbeite - was auch einige Zeit später funktionierte. Der Support und die Programmierer arbeiteten in Folge der Störungen auf Hochtouren. Aber wie kommt es zu derartigen Störungen bei WhatsApp, Facebook & Co.?

WhatsApp, Facebook, Instagram: Datenmenge verblüfft

Nachdem es im März 2019 zu Ausfällen kam, meldete sich Facebook rasch über Konkurrent Twitter zu Wort: Darin hieß es, dass man an einer Lösung des Problems arbeite. Man könne ausschließen, dass das "Blackout" Ergebnis eines gezielten Angriffs sei ("distributed-denial-of-service-attack").

Das Portal allestoerungen machte in allen Fällen die Störungen der sozialen Netzwerke öffentlich: Nutzer von Facebook, WhatsApp oder Instagram berichteten dabei davon, dass es Schwierigkeiten gebe, sich einzuloggen oder Fotos zu verschicken. Insbesondere Facebook gibt in solchen Fällen auf einer Übersichtsseite zum Plattform-Status, Auskunft zum Stand der Dinge. Im Falle der Störungen im März 2019 teilte Facebook mit, dass es Probleme an bestimmten Programmierschnittstellen gebe. Weiter ins Detail ging der Support dabei nicht. Darüber berichtet das Technik-Portal winfuture.

Facebook, Google & Co. müssten öfters abstürzen

Seiten, wie Facebook, Google oder YouTube verarbeiten jeden Tag riesige Datenmengen, die große Serverkapazitäten erfordern. Der Suchmaschinendienst seo-united merkt dabei an, dass es bemerkenswert sei, dass derartige Plattformen nicht häufiger abstürzen, down beziehungsweise offline sind.

In diesem Kontext wird das Verhalten zahlreiche Nutzer angeprangert: Ist eines der sozialen Netzwerke down, besuchen viele Nutzer immer wieder die Seite, um nachzuschauen, ob sie wieder funktioniert. Dabei komme es zu multiplizierten Anhäufungen von Anfragen beziehungsweise Besuchern. Dies verkompliziere die Sachlage für den Support der jeweiligen Plattform. Die Datenmenge werde dabei unnötig vergrößert.

Deshalb sollten Nutzer nach 15 bis 30 Minuten, nachdem sie den Offline-Status eines sozialen Netzwerks bemerkt haben, nachsehen, ob die Probleme behoben sind. In der Regel bekommt der jeweilige Support die Probleme in diesem Zeitraum gelöst.

Eine eindeutige Erklärung zu den Störungen seitens Facebook, WhatsApp oder Instagram gibt es aktuell noch nicht. Die Erklärungsversuche fußen auf Vermutungen von Branchenexperten.

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