München
GermanWiper

Gefährliche Schadsoftware: Landeskriminalamt warnt vor E-Mails von "Lena Kretschmer" oder "Kathrin Winkler"

Das Bayerische Landeskriminalamt warnt vor einer neuen Schadsoftware mit der Bezeichnung "GermanWiper". Sie verbreitet sich per E-Mail - getarnt als Bewerbung von "Lena Kretschmer" oder "Kathrin Winkler".
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Aktuell treten vermehrt Fälle im Zusammenhang mit einer neuen Schadsoftware auf, die sich  "GermanWiper" nennt. Das BLKA warnt vor E-Mail von fiktiven Personen wie "Lena Kretschmer" oder "Kathrin Winkler". Foto: Bayerisches Landeskriminalamt
Aktuell treten vermehrt Fälle im Zusammenhang mit einer neuen Schadsoftware auf, die sich "GermanWiper" nennt. Das BLKA warnt vor E-Mail von fiktiven Personen wie "Lena Kretschmer" oder "Kathrin Winkler". Foto: Bayerisches Landeskriminalamt

Das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) in München hat am Montag, 12. August 2019, eine offizielle Warnung vor einem Erpressungstrojaner ausgegeben. Demnach treten aktuell vermehrt Fälle im Zusammenhang mit der neuen Schadsoftware "GermanWiper" auf. Hier geht es zu den Technik-News auf inFranken.de.

Erpressungstrojaner "GermanWiper": Vorsicht bei Mails von fiktiven Personen

Die Infektion der Computersysteme erfolgt per E-Mail, vorgebliche Bewerbungen von fiktiven Personen beispielsweise namens "Lena Kretschmer" oder "Kathrin Winkler". In der E-Mail befindet sich ein angeblicher Lebenslauf in Form einer ZIP-Datei. Öffnet man die darin befindlichen Dateien, installiert sich die Schadsoftware.

Anschließendwerden die Dateien des betroffenen Systems allerdings nicht wie üblich verschlüsselt, sondern überschrieben und somit zerstört. Eine Zahlung der hinterlegten Lösegeldforderung hilft deshalb nicht, die Dateien wiederherzustellen. Derzeit beschränkt sich die Verbreitung auf den deutschsprachigen Raum, betroffen waren bislang Selbstständige und kleine Unternehmen.

Das BLKA empfiehlt folgende vorbeugende Maßnahmen:

 

  • Setzen Sie ein Antivirenprogramm ein und aktualisieren Sie dieses regelmäßig.
  • Achten Sie besonders auf E-Mails mit Anhang. Täter verwenden häufig vermeintliche Bewerbungen, um Schadcode auf Systemen zu platzieren.
  • Neben ZIP-Dateien können auch Excel- und Word-Dokumente gefährlich sein.
  • Sichern Sie Ihre Dateien regelmäßig auf Backups und prüfen Sie deren Verfügbarkeit.

 

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