Lülsfeld
Unglück

Unterfranken: Baby ertrinkt in Löschteich - Mann (33) bemerkt Kind im Wasser

Nahe Schweinfurt ist zu Beginn der Woche ein einjähriger Junge in einem Löschteich verunglückt. Das Kind starb an den Folgen. Nun ermittelt die Polizei.
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Unglück im unterfränkischen Lülsfeld: Am Montagmittag (4. März 2019) haben sich in Lülsfeld bei Schweinfurt dramatische Szenen abgespielt. Ein einjähriger Junge fiel laut den Angaben der örtlichen Polizei in einen Löschteich der Feuerwehr. Der kleine Junge verstarb in den Abendstunden des Dienstags an den Folgen des Unglücks. Dies bestätigte das Polizeipräsidium Unterfranken gegenüber inFranken.de.

Unglück in Lülsfeld: Wie konnte der Junge verunglücken?

Den Informationen der Behörden nach war am Montag eine Gruppe von Erwachsenen mit Kindern am Ortsrand, nahe des ehemaligen Klosters von Lülsfeld unterwegs. Am Klosters liegt ein Löschteich, den die Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehr nur sporadisch für Übungen nutzen. Aus bisher unbekannter Ursache stürzte der Einjährige in diesen Teich. Wie das passieren konnte, sei Bestandteil der aktuellen Ermittlungen der Polizei, so ein Sprecher auf Nachfrage. Einer der Erwachsenen, ein 33-Jähriger bemerkte das Baby im Wasser und zog es heraus. Laut Polizei war zufällig ein Mann vor Ort, der Arzt ist. Er kümmerte sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um das Kind. Der Arzt zählte nicht zu den Erwachsenen in der Gruppe.

Der einjährige Junge wurde noch am Montag mit einem Rettungshubschrauber in eine Würzburger Klinik geflogen. Später wurde er in eine Klinik in München verlegt. Alle Bemühungen der Ärzte kamen jedoch zu spät - das Kind verstarb am Dienstag (5. März 2019) an den Folgen des Unglücks. Die Ermittlungen in diesem Fall verantwortet die Kriminalpolizei Schweinfurt.

tu

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