Schweinfurt
Nach Tod einer 76-Jährigen

Suche nach verschwundenem Ehemann dauert an

Nach dem Familiendrama in der Gemeinde Dittelbrunn bei Schweinfurt am frühen Sonntagmorgen dauert die Suche nach einem 79-Jährigen weiter an. Der Mann steht im dringenden Verdacht, seine schwer kranke Ehefrau auf deren eigenen Wunsch hin getötet zu haben.
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Symbolbild: Rinklef
Symbolbild: Rinklef
Bei den Suchmaßnahmen wurde am frühen Morgen das Auto des Rentners in der Schonunger Bucht entdeckt. Von dem 79-Jährigen fehlt allerdings weiterhin jede Spur.

Wie bereits
berichtet, hatte sich der Rentner gegen 02:20 Uhr über Notruf bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass er seine drei Jahre jüngere Ehefrau getötet habe und er nun selbst aus dem Leben scheiden wolle. Drei Stunden später fanden Einsatzkräfte der Polizei das Auto des Mannes am Main, knapp zehn Kilometer von Dittelbrunn entfernt.

Seitdem waren in diesem Bereich groß angelegte Suchmaßnahmen nach dem Ehemann der Getöteten im Gange. Dabei waren nahezu 50 Beamte der Schweinfurter Polizei, 35 Beamte der Bereitschaftspolizei sowie weitere Streifenbesatzungen anderer Polizeidienststellen im Einsatz. Auch zwei Personensuchhunde, ein Leichensuchhund sowie ein hessischer und ein bayerischer Polizeihubschrauber waren mit von der Partie. Unterstützt wurde die Polizei bei ihren Suchmaßnahmen von rund 30 Feuerwehrleuten aus Schonungen, Sennfeld und Schweinfurt, zehn Mann der Wasserwacht sowie ebenfalls etwa zehn Mann des Rettungsdienstes.

Die Suche, die im Bereich der Schonunger Bucht die kleineren Seen sowie das Mainufer beinhaltete, dauerte mit dem Großaufgebot bis gegen 11:30 Uhr. Bislang gibt es von dem 79-jährigen Mann allerdings keine Spur. Beamte der Wasserschutzpolizei setzen die Suche auf dem Main den Sonntag über weiter fort. pol
Mann tötet Ehefrau in Dittelbrunn by Infranken.de

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