Schweinfurt
Polizei

Streit um Handyvertrag eskaliert: Einkaufszentrum in Schweinfurt geräumt

Der Streit um die Konditionen eines Handyvertrags eskalierte am Freitag in einem Einkaufszentrum in Schweinfurt. Ein 24-Jähriger Kunde begann zu randalieren. Als der Ladendetektiv Pfefferspray einsetzte, musste die Stadtgalerie geräumt werden.
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Der Streit um einen Handyvertrag endete mit der Räumung der Stadtgalerie in Schweinfurt. Symbolfoto: Christophe Gateau/dpa
Der Streit um einen Handyvertrag endete mit der Räumung der Stadtgalerie in Schweinfurt. Symbolfoto: Christophe Gateau/dpa

Der Streit um einen Handyvertrag endete am Freitagabend mit einem abgerissenen Fernseher - 30 Kunden des Elektrofachmarktes erlitten durch den Pfeffersprayeinsatz eines Ladendetektives Atemwegsreizungen. Die Leitung der Stadtgalerie ordnete die Räumung des Einkaufszentrum an, welche kurze Zeit später wieder aufgehoben werden konnte.

Verärgert über Handyvertrag: 24-Jähriger randaliert

Der 24-jährige Kunde war wohl mit den Konditionen seines Handyvertrages nicht zufrieden und fing im Verlauf des Gesprächs plötzlich an zu randalieren. Nachdem er gegen 19:10 Uhr einen Fernseher von der Wand gerissen hatte, ging er dem Sachstand nach auf den zu Hilfe eilenden Ladendetektiv in einer so aggressiven Art und Weise zu, dass dieser Pfefferspray einsetzte. Daraufhin flüchtete der Randalierer in das erste Obergeschoss der Stadtgalerie, wo er von der alarmierten Schweinfurter Polizei vorläufig festgenommen werden konnte.

Stadtgalerie: 30 Kunden erlitten Atemwegsreizungen

Durch den Einsatz des Pfeffersprays erlitten rund 30 Kunden des Elektrofachmarktes Atemwegsreizungen, fünf begaben sich in ärztliche Behandlung. Eine anfänglich von der Leitung der Stadtgalerie angeordnete Räumung des Centers konnte nach dem Eintreffen der ersten Polizeistreifen schnell wieder aufgehoben werden.

Nach der Behandlung der Augenreizung in einem Krankenhaus und dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Tatverdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt werden.



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