Großbardorf
FUSSBALL

Großbardorf hält seine Serie beim W FV

Bisher war der TSV Großbardorf beim Würzburger FV ungeschlagen. Das sollte für die Grabfeld-Gallier auch so bleiben.
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Die Großbardorfer Maximilian Zang (von links), Ronny Mangold und Julian Schneider haben das Nachsehen: Patrick Hofmann (Zweiter von rechts) trifft für den Würzburger FV zum 1:1. Heiko Becker
Die Großbardorfer Maximilian Zang (von links), Ronny Mangold und Julian Schneider haben das Nachsehen: Patrick Hofmann (Zweiter von rechts) trifft für den Würzburger FV zum 1:1. Heiko Becker

Würzburger FV - TSV Großbardorf 1:1 (1:1). Tore: 0:1 Marcel Hölderle (25.), 1:1 Patrick Hofmann (44.).

Diese Nachricht dürfte dem TSV Großbardorf besser schmecken als dem Gegner Würzburger Fußballverein: Zwar blieb der FV nach dem Spiel am Samstag auch in der zwölften Partie dieser Spielzeit als einziges Team der Bayernliga ungeschlagen. Doch wieder gelang kein Sieg gegen die "Gallier" aus dem Grabfeld. Der letzte datiert von 2013. "Ich glaube, dass wir die leicht bessere Mannschaft waren. Hätten wir unsere Chancen kaltschnäuziger genutzt, hätten wir das Spiel gewonnen", sagte FV-Trainer Marc Reitmaier.

Es war ein raues Spiel, das sich die Gallier mit den Zellerauern lieferten. Eher plätscherte als floss es dahin und war geprägt von vielen Nicklichkeiten. Den ersten - nicht anerkannten - Treffer der Partie erzielte zwar Würzburgs Marc Hänschke (10.). Doch waren es die Gäste, die durch Marcel Hölderle (25.) regulär in Führung gingen. Würzburgs Außenverteidiger hatte aus Abseitsposition getroffen, der Großbardorfer Hölderle nach einem Freistoß von Björn Schönwiesner kurz vorm Sechzehner den Ball im Nachschuss über die Linie gedrückt. Zuvor hatte es WFV-Innenverteidiger Ben Müller versäumt, effektiv zu klären und sein Nebenmann Tim Lorenz Dominik Zehe von den Füßen geholt.

Die Rohheiten auf beiden Seiten hörten nicht auf, dafür stagnierte der Spielfluss. Entschädigt wurden die Würzburger Zuschauer von Patrick Hoffmann. Kurz vor der Halbzeit nahm der Außenbahnspieler den Ball im Strafraum sehenswert in der Luft an und sorgte für den Ausgleich (44.).

Auch nach der Pause wirkten beide Teams ideen- und ratlos, konnten ihre raren Chancen nicht nutzen. Der WFV, der zuletzt versucht hatte, spielerische Lösungen zu finden, fiel phasenweise zurück in alte Muster: Lange Bälle nach vorne mit der Hoffnung, dass irgendjemand schon günstig stehen werde. Eine Strategie, die sich nicht auszahlte. "Es war unser Minimalziel, hier einen Punkt mitzunehmen. Deshalb bin ich schon zufrieden", sagte Großbardorfs André Betz. cam Großbardorf: Schneider - Zang (64. Röder), Mangold, Hölderle, Heusinger - Dietz, Piecha, Zehe, Rieß - Snaschel (71. Lijesnic), Schönwiesner.

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