Schweinfurt
Schlechter Scherz

Schweinfurt: Aus Langeweile - 12-Jähriger wählt acht Mal die 110 und täuscht Notfall vor

Ein Junge ruft acht Mal bei der Polizei in Unterfranken an. Er hat behauptet, am Georg-Schäfer Museum gefesselt worden zu sein. Polizisten aus Schweinfurt konnten jedoch nichts entdecken. Dann ermittelten sie den Anrufer.
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Ein Zwölfjähriger hat aus Langeweile acht Mal die Polizei angerufen. Er behauptete, gefesselt am Georg-Schäfer Museum in Schweinfurt zu sein. Symbolfoto: Christian Charius/dpa
Ein Zwölfjähriger hat aus Langeweile acht Mal die Polizei angerufen. Er behauptete, gefesselt am Georg-Schäfer Museum in Schweinfurt zu sein. Symbolfoto: Christian Charius/dpa

Ein 12-Jähriger hat aus Spaß und Langeweile acht Mal die Polizei an, er sei am Georg-Schäfer-Museum gefesselt. Die Polizei Schweinfurt suchte den möglichen Tatort ab - ohne Erfolg. Dann konnte sie den Anrufer ermitteln.

Ein Zwölfjähfriger wählte insgesamt acht Mal den Polizeinotruf und täuschte hierbei auch eine Notsituation vor. Die Schweinfurter Polizei wird in diesem Fall einen Bericht an das Jugendamt fertigen.

Polizei sucht vermeintlichen Tatort ab

Im Laufe des Samstagabends gingen in kurzem Abstand mehrere Notrufe bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein. Der Anrufer, der Stimme nach ein Jugendlicher, gab hierbei an, dass er gefesselt am Museum Georg-Schäfer sei. Eine Absuche vor Ort durch mehrere Streifen der Polizeiinspektion Schweinfurt verlief negativ.

Nachdem über den Anschlussinhaber der Telefonnummer die Adresse des Anrufers recherchiert werden konnte, begab sich eine Streife zu dem Mehrfamilienhaus in der Geldersheimer Straße. Vor Ort öffnete die Mutter des Anrufers die Wohnungstüre.

Kind war gelangweilt

Der Anrufer selbst, ein 12-jähriges Kind, wurde mit den insgesamt acht Anrufen in der Einsatzzentrale konfrontiert. Dieser räumte ein, aus Spaß und Langeweile beim Polizeinotruf angerufen zu haben. Da der Junge während dem Gespräch mit den Beamten keinerlei Reue zeigte und sein Fehlverhalten nicht erkannte, wird im Nachgang ein entsprechender Bericht an das Jugendamt gefertigt.

Hinweis der Polizei

In diesem Zusammenhang möchte das Polizeipräsidium Unterfranken darauf hinweisen, dass solche "Späße" für den Verursacher neben einem Strafverfahren auch erhebliche Einsatzkosten nach sich ziehen können. Zudem wird der Polizeinotruf durch solche Anrufe blockiert und echte Notrufe werden verzögert.



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